
Ein Wohnungsbrand Mönchengladbach Römerbrunnen hat am späten Montagabend einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Das Feuer war in einer Wohnung im fünften Stock eines sechsgeschossigen Wohngebäudes ausgebrochen. Einsatzkräfte brachten mehrere Bewohner über das Treppenhaus ins Freie. Zwei Menschen wurden zur medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Teile des Gebäudes sind vorerst nicht bewohnbar.
Mehrere Anrufer meldeten den Brand am Montag, 27. Juli 2026, gegen 23.30 Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr. Als die ersten Einsatzfahrzeuge am Römerbrunnen im Stadtteil Mülfort eintrafen, kamen ihnen bereits zahlreiche Bewohner entgegen. Die Einsatzkräfte bestätigten das Feuer in der fünften Etage.
Zeitweise gab es zudem einen Hinweis auf einen weiteren Brand in einem benachbarten Gebäude. Daraufhin wurde die Zahl der alarmierten Kräfte nochmals erhöht. Die Meldung bestätigte sich bei der Überprüfung jedoch nicht. Das Feuer beschränkte sich nach Angaben der Feuerwehr auf das zuerst gemeldete Wohnhaus.
Mehrere Trupps gingen zur Menschenrettung und anschließend zur Brandbekämpfung in das Gebäude. Die Bewohner der direkt betroffenen Brandwohnung hatten sich bereits selbstständig ins Freie gebracht. Weitere Personen wurden durch das Treppenhaus in Sicherheit geführt. Dabei setzte die Feuerwehr sogenannte Brandfluchthauben ein, die Menschen vor giftigem Rauch schützen sollen.
Der Brand in Mönchengladbach-Mülfort konnte mit einem Strahlrohr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die anschließenden Nachlöscharbeiten und die Belüftung des verrauchten Gebäudes dauerten jedoch längere Zeit. Die Feuerwehr kontrollierte dabei auch angrenzende Wohnungen und Gebäudebereiche.
Ein Leitender Notarzt koordinierte die Untersuchung der Bewohner aus den betroffenen Bereichen. Zwei Personen wurden vorsorglich zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus transportiert. Zu möglichen Verletzungen machte die Feuerwehr keine näheren Angaben.
Weitere 20 Menschen wurden vor Ort ärztlich untersucht und konnten unverletzt an der Einsatzstelle bleiben. Für die betroffenen Bewohner stellte das Versorgungsunternehmen NEW einen Bus als vorübergehenden Aufenthaltsort zur Verfügung. Dadurch konnten die Menschen während der Löscharbeiten geschützt und gesammelt untergebracht werden.
Durch Feuer und Rauch sind Teile des Gebäudes aktuell nicht nutzbar. Die betroffenen Bewohner konnten überwiegend bei Freunden oder Verwandten unterkommen. Für eine Person organisierte die Stadt einen Platz in einer Notunterkunft. Die übrigen Bewohner durften nach Abschluss des Einsatzes in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Wohnungsbrands Mönchengladbach Römerbrunnen aufgenommen. Angaben zur Höhe des Sachschadens oder zum möglichen Auslöser des Feuers lagen zunächst nicht vor.
An dem Einsatz waren die drei Berufsfeuerwehrwachen aus Neuwerk, Holt und Rheydt beteiligt. Hinzu kamen mehrere Sonderfahrzeuge, Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus Giesenkirchen, Rheydt und Odenkirchen sowie Kräfte für Kommunikation und Einsatzführung.
Außerdem waren zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, sieben Rettungswagen, der Leitende Notarzt und weitere Führungskräfte vor Ort. Einheiten aus Rheindahlen, Neuwerk und Stadtmitte stellten während des Großeinsatzes den Brandschutz im übrigen Stadtgebiet sicher.
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