
Die AfD bleibt in der aktuellen INSA-Umfrage zur politischen Stimmung in Deutschland die stärkste Partei. Im Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts erreicht sie 28 Prozent. CDU und CSU folgen mit deutlichem Abstand bei 21 Prozent. Die meisten Parteien verändern sich gegenüber der vorherigen Erhebung nicht. Lediglich die FDP legt um einen Prozentpunkt zu und kommt erstmals seit längerer Zeit wieder auf fünf Prozent.
Nach den am Sonntag, 2. August 2026, veröffentlichten Zahlen würde die AfD 28 Prozent der Stimmen erhalten. Die Union aus CDU und CSU erreicht 21 Prozent. Die Grünen kommen auf 14 Prozent, die SPD auf 12 Prozent und die Linke auf 11 Prozent. Die FDP liegt bei fünf Prozent, während das Bündnis Sahra Wagenknecht mit vier Prozent unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde bleibt.
Für sonstige Parteien werden zusammen fünf Prozent ausgewiesen. Gegenüber der vorherigen INSA-Erhebung bleiben die Werte von AfD, Union, Grünen, SPD, Linken und BSW unverändert. Die FDP gewinnt einen Punkt hinzu, während die sonstigen Parteien einen Punkt verlieren.
| Partei | Ergebnis | Veränderung |
|---|---|---|
| AfD | 28 Prozent | unverändert |
| CDU/CSU | 21 Prozent | unverändert |
| Grüne | 14 Prozent | unverändert |
| SPD | 12 Prozent | unverändert |
| Die Linke | 11 Prozent | unverändert |
| FDP | 5 Prozent | +1 |
| BSW | 4 Prozent | unverändert |
| Sonstige | 5 Prozent | −1 |
Besondere Aufmerksamkeit erhält das Ergebnis der FDP. Mit fünf Prozent würde sie nach dem reinen Ergebnis der Sonntagsfrage die für den Einzug in den Bundestag wichtige Sperrklausel erreichen. Bei der vorgezogenen Bundestagswahl im Februar 2025 hatte die Partei 4,3 Prozent erzielt und den Wiedereinzug verpasst.
Nach der Wahl war die FDP in einzelnen Umfragen zeitweise auf drei bis vier Prozent gefallen. Inzwischen wird sie auch von einigen anderen Meinungsforschungsinstituten wieder bei fünf Prozent oder knapp darüber gemessen. Aufgrund unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Befragungszeiträume lassen sich die Ergebnisse der Institute allerdings nur eingeschränkt miteinander vergleichen.
Zwischen der AfD und CDU/CSU liegt in der aktuellen INSA-Umfrage ein Abstand von sieben Prozentpunkten. Die AfD bleibt damit klar an der Spitze des Parteienvergleichs. Auch zwischen der Union und den Grünen auf dem dritten Platz beträgt der Abstand sieben Punkte.
SPD und Linke liegen dagegen vergleichsweise nah beieinander. Die Sozialdemokraten erreichen zwölf Prozent, die Linke elf Prozent. Das BSW würde mit vier Prozent nach dem derzeitigen Umfragestand an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Welche Mehrheiten sich aus den Zahlen ergeben könnten, hängt neben der Sitzverteilung auch davon ab, welche Parteien tatsächlich in den Bundestag einziehen.
Für den INSA-Sonntagstrend wurden nach Angaben zur Erhebung insgesamt 1.201 Personen befragt. Der Befragungszeitraum reichte vom 27. bis zum 31. Juli 2026. Die statistische Fehlertoleranz wird mit bis zu 2,9 Prozentpunkten angegeben.
Das bedeutet, dass insbesondere geringe Veränderungen von einem Prozentpunkt nicht zwangsläufig einen dauerhaften politischen Trend anzeigen. Auch kleine Abstände zwischen Parteien können innerhalb der statistischen Schwankungsbreite liegen.
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