
Kristen Stewart ist beim Filmfestival Cannes mit einer neuen Rolle zurück auf einer der wichtigsten internationalen Kinobühnen. In „FullPhil“, dem neuen Film des französischen Regisseurs Quentin Dupieux, spielt sie an der Seite von Woody Harrelson eine Tochter, die mit ihrem Vater nach Paris reist. Der Film wurde bei der 79. Ausgabe des Festivals in der Reihe Midnight Screenings außer Konkurrenz präsentiert.
Der Film erzählt von Philip Doom, einem wohlhabenden amerikanischen Unternehmer, der bei einer luxuriösen Reise nach Paris versucht, wieder näher an seine Tochter Madeleine heranzukommen. Die Begegnung gerät aus dem Gleichgewicht, als französische Küche, ein Horrorfilm aus den 1950er-Jahren und ein aufdringlicher Hotelangestellter die Reise zunehmend durcheinanderbringen. Cannes führt den Film als französische Produktion aus dem Jahr 2026 mit einer Laufzeit von 78 Minuten. Regie, Drehbuch, Kamera und Schnitt stammen von Quentin Dupieux.
Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Stewart spielt Madeleine, Harrelson ihren Vater Philip. Zur Besetzung gehören außerdem Charlotte Le Bon, Tim Heidecker, Eric Wareheim, Emma Mackey, Nassim Si Ahmed und Raphaël Quenard. Für Stewart ist der Film ein weiterer Schritt weg vom Image früherer Hollywood-Rollen hin zu einem international stärker kuratierten Autorenkino.
Eine auffällige Rolle spielt im Film die französische Küche. Reuters beschreibt „Full Phil“ als absurde Komödie über eine angespannte Vater-Tochter-Beziehung, in der Stewart als Madeleine immer wieder isst. Nach Angaben der Nachrichtenagentur sprach Stewart in Cannes darüber, dass die Dreharbeiten wegen der Essensszenen körperlich anspruchsvoll gewesen seien. Dupieux erklärte demnach, Stewart habe teils auch zwischen den Takes weitergegessen.
Dupieux ist seit Jahren für eigenwillige, oft absurde Stoffe bekannt. Cannes ordnet „Full Phil“ in eine Reihe seiner englischsprachigen oder amerikanisch geprägten Arbeiten ein. Das Festival verweist dabei unter anderem auf „Rubber“, „Wrong“ und „Wrong Cops“. In „Full Phil“ kehrt sich die Perspektive um: Zwei Amerikaner geraten nicht in den USA, sondern in Paris in eine zunehmend bizarre Situation.
Stewart ist in Cannes keine neue Figur. Sie war dort bereits als Schauspielerin, Regisseurin und Jurymitglied präsent. Nach ihrem Regiedebüt „The Chronology of Water“ setzt sie mit „Full Phil“ ihre Arbeit an Projekten fort, die stärker auf Festivalpublikum und internationale Filmkultur ausgerichtet sind. Der aktuelle Auftritt zeigt sie weniger als klassische Hollywood-Prominente, sondern als Schauspielerin, die gezielt mit eigenwilligen Regisseuren und ungewöhnlichen Stoffen arbeitet.
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