
Ein Strommast Pinneberg hat am Samstagmorgen einen gefährlichen Einsatz von Landespolizei, Bundespolizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Nach Angaben der Bundespolizei wurde gegen 9.30 Uhr eine Person im Gleisbereich in der Nähe des Bahnhofs Pinneberg gemeldet. Daraufhin wurden Streifenwagen entsandt. Sowohl die S-Bahn-Strecke als auch die Ferngleise wurden gesperrt. Die Einsatzkräfte trafen den Mann vor Ort an, konnten aber nicht verhindern, dass er auf einen Strommast der Bahn kletterte.
Der Mann kletterte nach Angaben der Bundespolizei unvermittelt auf den Strommast und löste dort einen Lichtbogen aus. Die Leitung war zwar abgeschaltet, dennoch war noch Reststrom vorhanden. Die Bundespolizei nennt in ihrer Mitteilung eine Spannung von 15.000 Volt. Der Mann stürzte anschließend vom Mast. Zudem fing seine Kleidung Feuer. Der 26-jährige Bulgare wurde lebensgefährlich verletzt.
Wegen des Einsatzes wurden die Bahnstrecken im Bereich Pinneberg zeitweise gesperrt. Nach Angaben der Bundespolizei konnte eine Sperrung um 10.03 Uhr aufgehoben werden, eine weitere um 10.48 Uhr. Genauere Angaben zu möglichen Auswirkungen auf den Bahnverkehr wurden in der ersten Mitteilung nicht genannt. Der Vorfall ereignete sich im Umfeld des Bahnhofs Pinneberg.
Der 26-Jährige wurde vor Ort notärztlich versorgt. Anschließend brachte ihn der Rettungshubschrauber Christoph 67 in ein Hamburger Krankenhaus. Im Einsatz waren Beamtinnen und Beamte der Landespolizei und der Bundespolizei, der Rettungsdienst mit Notarzt, die Feuerwehr Pinneberg sowie der Rettungshubschrauber. Weitere Angaben zu den Hintergründen des Vorfalls machte die Bundespolizei zunächst nicht.
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