
Mit Louis Vuitton, das Imperium der Luxusmacher widmet arte den heutigen Dienstagabend einem der größten Luxuskonzerne der Welt und dessen langjährigem Chef Bernard Arnault. Die zweiteilige französische Dokumentation läuft am 29. September 2026 als deutsche TV-Erstausstrahlung. Teil eins beginnt um 20:15 Uhr, Teil zwei folgt unmittelbar um 21:15 Uhr. Beide Filme stammen von Regisseurin Jennifer Deschamps.
Im Zentrum steht nicht allein die Geschichte der Marke Louis Vuitton. Die Dokumentation zeichnet vielmehr den Aufstieg des Konzerns LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton und von Bernard Arnault nach. Dabei geht es um Unternehmensübernahmen, die internationale Expansion des Luxusgeschäfts sowie um die Verbindungen zwischen Wirtschaft, Medien und Politik, wie sie die Filmemacherin darstellt.
Der erste Teil trägt den Episodentitel Der Stoff, aus dem Träume sind und läuft heute von 20:15 Uhr an bei arte. Das Programm des Senders weist für die Dokumentation eine Laufzeit von rund 60 Minuten aus. Es handelt sich um Teil 1 von 2 und die deutsche TV-Erstausstrahlung.
Die Dokumentation beginnt bei Arnaults Herkunft aus einem nordfranzösischen Familienunternehmen. In den 1970er-Jahren übernahm er das Bauunternehmen seiner Familie und richtete dessen Geschäft neu aus. Nach dem politischen Machtwechsel in Frankreich 1981 ging Arnault in die USA. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich begann eine Phase, in der er durch Unternehmensübernahmen und Beteiligungen zunehmend im Luxusgeschäft Fuß fasste.
Eine zentrale Station ist die Übernahme der angeschlagenen Boussac-Gruppe, zu der unter anderem Christian Dior gehörte. Anschließend richtet der Film den Blick auf die Entstehung von LVMH aus Louis Vuitton und Moët Hennessy sowie auf den Machtkampf um die Kontrolle über den neuen Konzern. Nach Darstellung der Dokumentation nutzte Arnault die Auseinandersetzungen innerhalb des Unternehmens und baute seine Beteiligung nach dem Börsencrash von 1987 aus.
Der Film verfolgt anschließend, wie sich Luxusmarken zunehmend an einem weltweiten Markt orientierten. LVMH entwickelte sich zu einer Unternehmensgruppe, die zahlreiche traditionsreiche Marken unter einem Dach vereinte. Die französische Produktionsfirma Yami 2 beschreibt die Dokumentation als Geschichte des Aufstiegs von Arnault und LVMH vor dem Hintergrund des sich wandelnden Finanzkapitalismus.
Um 21:15 Uhr folgt Ein Staat im Staate, der zweite und abschließende Teil. Im aktuellen arte-Programm ist eine Laufzeit von rund 62 Minuten angegeben. Der nächste Programmpunkt beginnt um 22:20 Uhr. Auch Teil zwei wird heute erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.
Der Film setzt zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein und beschäftigt sich mit der weiteren Expansion von LVMH. Dabei werden unter anderem Übernahmeversuche und Beteiligungen, die internationale Entwicklung des Luxusmarkts sowie die Position des Unternehmens in Frankreich thematisiert.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Verhältnis zwischen wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Einfluss. arte verweist in seiner Programmbeschreibung unter anderem darauf, dass LVMH Eigentümer der Wirtschaftszeitung Les Échos ist und Verbindungen zur französischen Politik thematisiert werden. Die Dokumentation betrachtet außerdem den Immobilienbesitz des Konzerns und dessen Präsenz in Paris. Diese Einordnungen sind Teil der Perspektive des Films.
Auch die Olympischen Spiele 2024 in Paris spielen eine Rolle. Der Film ordnet das Engagement des Konzerns im Zusammenhang mit der öffentlichen Präsenz französischer Luxusmarken ein. Zum Schluss richtet sich der Blick auf die Familie Arnault und die langfristige Organisation des Unternehmens innerhalb der Familie.
Regie führte die französische Dokumentarfilmerin Jennifer Deschamps. Sie schrieb auch das Drehbuch. Produziert wurde die Dokumentation von Yami 2 Productions für ARTE France. Als Produzent wird Antoine Boukobza genannt. Das Produktionsland ist Frankreich, Produktionsjahr ist 2026.
Zu den weiteren veröffentlichten Produktionsangaben gehören Mathias Denizo und Christophe Astruc für die Bildgestaltung sowie Mathieu Lère für den Schnitt. Die französische Sprecherstimme stammt von Eric Ruf. Die Originalmusik komponierte Marek Hunhap.
Die Produktionsangaben führen das Gesamtprojekt mit rund 120 Minuten beziehungsweise zwei etwa einstündigen Teilen. arte selbst gibt in seinem aktuellen Onlineangebot rund 60 Minuten für den ersten und 62 Minuten für den zweiten Teil an.
Klassische Schauspieler oder Gastdarsteller gibt es bei der Dokumentation nicht. Sie arbeitet nach Angaben der Produktionsfirma mit Archivmaterial und Zeitzeugen beziehungsweise Gesprächspartnern. Der Film ist damit keine fiktionale Produktion, sondern eine dokumentarische Aufarbeitung der Unternehmensgeschichte.
Wer die beiden Filme nicht zur linearen Ausstrahlung sehen möchte, kann sie bereits online abrufen. arte hatte die zweiteilige Dokumentation am 22. September 2026 auf arte.tv veröffentlicht, also eine Woche vor der heutigen TV-Premiere.
Im aktuellen Onlineangebot gibt arte als Verfügbarkeitsende den 28. April 2027 an. Damit bleibt Louis Vuitton, das Imperium der Luxusmacher noch mehrere Monate nach der heutigen Fernsehausstrahlung abrufbar. Die Plattform bietet die Dokumentation zudem in synchronisierter Fassung an.
Der französische Originaltitel der Produktion lautet L’Empire LVMH. Während der deutsche Titel Louis Vuitton besonders hervorhebt, behandelt die Dokumentation die Entwicklung des gesamten LVMH-Konzerns und die Rolle Bernard Arnaults. Yami 2 beschreibt das Werk als zweiteilige Dokumentation über den Aufstieg des Unternehmens im Zusammenspiel mit Veränderungen auf den Finanzmärkten und im internationalen Luxusgeschäft.
Für den heutigen arte-Abend ergibt sich damit ein zusammenhängender Dokumentationsblock: Der erste Teil beginnt um 20:15 Uhr mit der Entstehung des Unternehmensimperiums und Arnaults Aufstieg. Um 21:15 Uhr setzt der zweite Teil die Geschichte mit der Entwicklung von LVMH im 21. Jahrhundert, seiner internationalen Expansion und der zunehmenden Bedeutung des Konzerns in Frankreich fort.






Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu