
Ein Lufthansa-Jumbo auf dem Weg von Johannesburg nach Frankfurt ist am Donnerstagabend, 6. August 2026, außerplanmäßig in der Republik Kongo gelandet. Der Lufthansa-Flug LH573 Brazzaville hatte zuvor während des Langstreckenfluges einen allgemeinen Notfall signalisiert und seine ursprünglich geplante Route verlassen. Statt Frankfurt steuerte die Boeing 747-8 den Flughafen Brazzaville an. Flightradar24 führt den Flug vom Donnerstag ausdrücklich als nach Brazzaville umgeleitet.
LH573 war am Donnerstagabend in Johannesburg gestartet. Nach den Flugdaten von Flightradar24 hob die Maschine um 17.18 Uhr UTC ab, entsprechend 19.18 Uhr Ortszeit in Südafrika. Planmäßig sollte der Flug Johannesburg Frankfurt am Freitagmorgen in der Mainmetropole ankommen. Stattdessen änderte die Besatzung während des Fluges über Zentralafrika den Kurs.
Nach Angaben von Flightradar24 setzte die Boeing dabei den Transpondercode 7700. Dieser wird verwendet, um der Flugsicherung einen allgemeinen Notfall anzuzeigen. Der Lufthansa-Jumbo Brazzaville flog anschließend den internationalen Flughafen Maya-Maya in der kongolesischen Hauptstadt an. Auch der Luftfahrt-Nachrichtendienst AIRLIVE dokumentierte die Notfallmeldung und die Umleitung.
Bei der Maschine handelte es sich um die Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen D-ABYO. Flightradar24 führt das Flugzeug als Boeing 747-830 von Lufthansa. In der Flugstatistik für den 6. August ist bei LH573 ausdrücklich „Diverted to BZV“, also nach Brazzaville umgeleitet, vermerkt. Der reguläre Lufthansa-Flug LH573 verbindet Johannesburg täglich mit Frankfurt.
Damit steht fest, dass Lufthansa-Flug LH573 Brazzaville nicht lediglich kurzzeitig den Kurs änderte, sondern seinen regulären Flug nach Frankfurt unterbrach und in der Republik Kongo landete. Eine Rückkehr nach Johannesburg, wie sie zunächst aufgrund der Kursänderung vermutet werden konnte, fand nach den verfügbaren Flugdaten nicht statt.
Unklar ist bislang, was den Notfall ausgelöst hat. Flightradar24 berichtete im Zusammenhang mit der LH573 Umleitung Brazzaville von möglicherweise elektrisch bedingtem Rauch an Bord. AIRLIVE griff diese Angabe auf und verwies ebenfalls auf Flightradar24. Eine offizielle Bestätigung von Lufthansa zur konkreten Ursache lag zunächst nicht vor. Deshalb lässt sich derzeit weder ein Brand noch ein bestimmter technischer Defekt als gesichert darstellen.
Auch zu möglichen Auswirkungen auf die Passagiere fehlen bislang belastbare Einzelheiten. Unklar ist unter anderem, wie viele Menschen an Bord waren und auf welchem Weg sie ihre Reise nach Frankfurt fortsetzen. Entscheidend ist zunächst: Die Maschine setzte ein Notsignal ab, wurde nach Brazzaville umgeleitet und erreichte dort den Flughafen.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu