Luna Jordan ist tot: Schauspielerin stirbt mit 24 Jahren

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Die deutsche Schauspielerin Luna Jordan ist gestorben. Sie starb bereits am 13. Mai 2026 im Alter von 24 Jahren. Öffentlich bekannt wurde ihr Tod am Montag, 18. Mai. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass Jordan plötzlich und unerwartet gestorben ist. Angaben zur Todesursache wurden nicht gemacht. Die genauen Hintergründe blieben zunächst offen.

Bekannt aus Krimis, Serien und Kinofilmen

Luna Jordan gehörte zu den jungen Schauspielerinnen, die in den vergangenen Jahren regelmäßig in deutschen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen waren. Einem größeren Publikum wurde sie unter anderem durch Rollen in „Jenseits der Spree“, „Polizeiruf 110″ und „Der Bergdoktor“ bekannt. In der ZDF-Reihe „Jenseits der Spree“ spielte sie an der Seite von Jürgen Vogel. Noch im März 2026 war sie im „Polizeiruf 110: Your Body, My Choice“ zu sehen.

Auch im Streaming und Kino war Jordan präsent. Zu ihren Arbeiten zählten die Serie „Euphorie“, die Netflix-Serie „Schlafende Hunde“, „Wild Republic“, „Dead Girls Dancing“ und der Film „Run Me Wild“. Ihre Filmografie zeigt eine Laufbahn, die sich früh zwischen Fernsehkrimi, Drama, Coming-of-Age-Stoffen und Kino entwickelte. Jordan stand schon früh vor der Kamera: Zu ihren frühen Arbeiten gehörte der Kurzfilm „Die Zwangsräumung“ aus dem Jahr 2013. Später folgten unter anderem Auftritte in „Kommissarin Lucas“, „SOKO Donau“ und „SOKO Hamburg“.

Auszeichnung für Fuchs im Bau

Einen wichtigen Karriereschritt machte Luna Jordan mit dem Film „Fuchs im Bau“ des Regisseurs Arman T. Riahi. Für ihre Rolle wurde sie 2022 mit dem Österreichischen Filmpreis als beste weibliche Nebenrolle ausgezeichnet. Die Auszeichnung zählt zu den bedeutenden Filmpreisen im deutschsprachigen Raum und machte Jordan über Deutschland hinaus in der Branche sichtbar.

Neben der Schauspielerei arbeitete sie auch als Filmemacherin und Drehbuchautorin. Der Kurzfilm „Furor“, an dem sie beteiligt war, lief unter anderem beim Deutschen Jugendfilmpreis und bei der Diagonale. Damit zeigte Jordan, dass ihre Arbeit nicht auf das Spielen von Rollen beschränkt war, sondern auch das Entwickeln eigener Projekte umfasste.

Geplante Rolle in Beatles-Serie Hamburg Days

Zuletzt war Luna Jordan für die Serie „Hamburg Days“ vorgesehen. Die Produktion erzählt von den frühen Jahren der Beatles in Hamburg. Jordan sollte darin Astrid Kirchherr verkörpern, die Fotografin und Künstlerin, die zum Umfeld der Band gehörte und deren Bildsprache mitprägte. Die Produktionsfirma veröffentlichte nach Bekanntwerden ihres Todes eine Erklärung, in der sie ihr Mitgefühl aussprach. Geplante Änderungen an der Besetzung wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Herkunft und Karrierebeginn

Luna Jordan wurde am 9. November 2001 in Berlin geboren. Sie war die Tochter der österreichischen Schauspielerin Bettina Ratschew und lebte zuletzt in Berlin und Wien. Schon als Kind begann sie mit der Schauspielerei und baute ihre Karriere im Lauf der Jugend- und frühen Erwachsenenjahre kontinuierlich aus. Innerhalb weniger Jahre etablierte sie sich in der deutschen Filmlandschaft als vielseitige Darstellerin, die zwischen Krimiformat, Drama und anspruchsvollem Kino wechseln konnte.

Bei der Verleihung des Österreichischen Filmpreises 2022 trat Jordan auch öffentlich hervor und sprach über Erfahrungen in der Film- und Theaterbranche. Ihr früher Tod hinterlässt eine Lücke in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft. Über die Trauerfeier oder weitere Details machten die Familie oder ihre Agentur zunächst keine öffentlichen Angaben.

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