
Michaela May ist in diesen Wochen gleich in zwei sehr unterschiedlichen Rollen präsent. Im Kino gehört sie zum Ensemble der bayerischen Komödie Ein Münchner im Himmel. Der Tod ist erst der Anfang, die seit dem 14. Mai 2026 bundesweit läuft. Parallel steht sie in München in Der Abschiedsbrief auf der Bühne. Für die Schauspielerin, die seit Jahrzehnten zu den bekannten Gesichtern des deutschen Films und Fernsehens zählt, verbindet sich damit ein aktueller Kulturmoment: May bleibt nicht nur Teil vertrauter Fernsehformate, sondern ist auch im Kino und auf der Bühne sichtbar.
In Ein Münchner im Himmel. Der Tod ist erst der Anfang spielt Michaela May die Oma der Figur Toni. Im Zentrum der Komödie steht Wiggerl, gespielt von Maximilian Brückner, ein Münchner Taxifahrer, der nach einem Unfall im Himmel landet und von dort mit einer Aufgabe auf die Erde zurückgeschickt wird. Zur Besetzung gehören neben Brückner und May unter anderem Hannah Herzsprung, Momo Beier, Heiner Lauterbach, Simon Pearce, Sigi Zimmerschied, Robert Palfrader, Maxi Schafroth, Olli Schulz und Ina Müller.
Der Film knüpft an ein Motiv an, das in Bayern fest verankert ist: die literarische und kulturelle Vorstellung vom Münchner im Himmel. Regie führte David Dietl, das Drehbuch stammt von Marcus Pfeiffer. Produziert wurde der Film von Wiedemann und Berg Film in Koproduktion mit EPO Film. Nach Angaben der Produktion erreichte der Film inklusive Previews zum Start bereits mehr als 88.000 Besucherinnen und Besucher.
Neben der Kinorolle steht Michaela May derzeit auch im Theater im Mittelpunkt. In Der Abschiedsbrief spielt sie gemeinsam mit Sigmar Solbach ein Paar, das nach 30 Jahren Ehe an einem Wendepunkt steht. Das Stück der französischen Autorin Audrey Schebat setzt auf Dialog, Konflikt und die Frage, ob aus einer festgefahrenen Beziehung noch einmal Nähe entstehen kann.
Die Münchner Aufführung in der Komödie im Bayerischen Hof zeigt May in einer konzentrierten Bühnenrolle, die stark vom Zusammenspiel zweier Figuren lebt. Der Stoff behandelt Trennung, Verletzung, Lebensbilanz und mögliche Versöhnung. Damit unterscheidet sich die Theaterarbeit deutlich vom Ton der Kinokomödie und zeigt eine andere Seite ihrer Arbeit: weniger Ensemblefilm, mehr direkte Konfrontation auf der Bühne.
Michaela May gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Schauspielerinnen der deutschen Fernsehlandschaft. Geboren wurde sie 1952 in München. Bereits als Kind sammelte sie Bühnenerfahrung, später folgten zahlreiche Rollen in Film, Fernsehen und Theater. Bekannt wurde sie einem breiten Publikum unter anderem durch Fernsehserien, Krimis, Komödien und Familienfilme.
Auch abseits der Kamera ist May aktiv. Ihre Autobiografie Hinter dem Lächeln erschien in neuer Taschenbuchausgabe Anfang 2024. Darin geht es um Familie, frühe Rollen, persönliche Erfahrungen und den Weg durch ein langes Schauspielerleben.
Der aktuelle Anlass liegt nicht in einem einzelnen spektakulären Ereignis, sondern in der Häufung neuer Kulturauftritte. Im Kino ist May Teil eines prominenten Ensembles, auf der Bühne trägt sie gemeinsam mit Sigmar Solbach ein Zweipersonenstück. Beide Produktionen greifen Themen auf, die zu ihrer Karriere passen: Familienbeziehungen, Lebensbilanz, Humor und die Frage, wie Menschen mit Wendepunkten umgehen.
Für das Publikum zeigt sich Michaela May damit weiterhin als vielseitige Schauspielerin. Sie wechselt zwischen populärer Kinounterhaltung und dialogstarkem Theater, ohne dass ihre aktuelle Präsenz auf private Schlagzeilen reduziert werden muss. Eine bekannte deutsche Schauspielerin ist 2026 gleichzeitig im Kino und auf der Bühne mit neuen Arbeiten sichtbar.
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