31-Jähriger stirbt bei Motorradunfall nahe Goslar

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Motorradunfall auf der Bundesstraße 241 bei Goslar in Niedersachsen ist am Freitagmittag ein 31 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Der Motorradfahrer kam auf der kurvenreichen Strecke zwischen Auerhahn und Goslar von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Leitplanke. Er erlitt schwerste Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Die B241 musste für die Unfallaufnahme mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Die Ursache des Unfalls war am Freitagabend weiterhin ungeklärt.

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Motorradfahrer war gegen 12.45 Uhr auf der B241 unterwegs

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizeiinspektion Goslar am Freitag, 28. August 2026, gegen 12.45 Uhr. Der Motorradfahrer fuhr auf der B241 aus Richtung Auerhahn kommend in Richtung Goslar. Noch vor der sogenannten Glockenbergkurve geriet er im Verlauf einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn.

Anschließend kollidierte das Motorrad mit der dortigen Leitplanke. Der Fahrer wurde von seiner Maschine getrennt und in den angrenzenden Straßengraben geschleudert. Seine Verletzungen waren so schwer, dass er noch am Unfallort starb. Hinweise auf weitere beteiligte Fahrzeuge oder weitere Verletzte enthielten die bislang veröffentlichten Angaben der Polizei nicht.

Die Behörde hatte den Verstorbenen in ihrer ersten Mitteilung zunächst als 32 Jahre alt bezeichnet. Wenige Minuten später korrigierte die Polizei diese Angabe ausdrücklich: Der Mann war 31 Jahre alt. Angaben zu seinem Wohnort oder weitere persönliche Informationen veröffentlichte die Polizei nicht.

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B241 für mehrere Stunden vollständig gesperrt

Für die polizeiliche Unfallaufnahme wurde die Bundesstraße 241 nach dem Unfall voll gesperrt. Betroffen war die Verbindung im Bereich zwischen Goslar und dem Oberharz. Eine Verkehrsmeldung führte am frühen Nachmittag eine Sperrung zwischen Kreuzeck und Goslar in beiden Fahrtrichtungen.

Um 17.11 Uhr teilte die Polizei mit, dass die Unfallaufnahme beendet und die B241 wieder in beide Richtungen befahrbar sei. Damit war die Strecke nach dem Unfall mehrere Stunden nicht durchgehend passierbar. Eine exakte Anfangsuhrzeit der Vollsperrung hat die Polizei nicht veröffentlicht, weshalb sich ihre genaue Dauer nicht minutengenau bestimmen lässt.

Ursache des tödlichen Unfalls weiterhin ungeklärt

Warum der 31-Jährige in der Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn geriet, war zunächst nicht geklärt. Die Polizei bezeichnete die Ursache ausdrücklich als ungeklärt. Weitere Erkenntnisse zum technischen Zustand des Motorrads, zur Geschwindigkeit des Fahrers oder zu möglichen äußeren Einflüssen wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Damit gibt es auch keine gesicherte Grundlage dafür, den Unfall einem bestimmten Fahrfehler, dem Straßenzustand oder den Witterungsverhältnissen zuzuschreiben. Die Ermittlungen der Polizei zur Unfallursache dauern an.

Der Streckenabschnitt der B241 zwischen Goslar und Auerhahn ist allerdings bereits unabhängig von dem aktuellen Unfall Gegenstand von Maßnahmen zur Verkehrssicherheit. Die zuständige Unfallkommission hatte im Juni 2026 mitgeteilt, dass auf diesem Abschnitt in den Jahren 2023 bis 2025 insgesamt 96 Verkehrsunfälle registriert worden seien. Besonders genannt wurden dabei die Bereiche Bärental, Glockenberg sowie Kreuzeck und die Abzweigung Hahnenklee.

Nach Angaben der Kommission waren bei einem Teil dieser früheren Unfälle Kontrollverluste auf feuchter Fahrbahn festgestellt worden. Deshalb wurde unter anderem eine Fahrbahnerneuerung beschlossen. Bis zu deren Beginn sollte zwischen Glockenbergkurve und Auerhahn eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Kilometer pro Stunde zusammen mit einem Hinweis auf Schleudergefahr gelten.

Ein Zusammenhang zwischen diesen früher festgestellten Problemen und dem tödlichen Motorradunfall auf der B241 bei Goslar am Freitag ist jedoch nicht belegt. Für den aktuellen Unfall nannte die Polizei bislang ausdrücklich keine Ursache.

Ermittlungen nach der Unfallaufnahme laufen weiter

Mit der Wiederfreigabe der Bundesstraße war die Arbeit am Unfallort am frühen Abend abgeschlossen. Die weitere Klärung des Unfallhergangs liegt nun bei der Polizei. Ob dabei noch Sachverständige hinzugezogen wurden oder weitere Untersuchungen am Motorrad vorgesehen sind, ging aus den veröffentlichten Mitteilungen zunächst nicht hervor.

Offiziell bestätigt war bis Freitagabend, dass der 31-Jährige allein mit seinem Motorrad auf der B241 in Richtung Goslar unterwegs war, nach rechts von der Straße abkam, mit der Leitplanke kollidierte und noch an der Unfallstelle starb. Weitere Beteiligte wurden nicht genannt. Die genauen Hintergründe des tödlichen Unfalls blieben zunächst offen.

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