
Bei einem Motorradunfall auf der ED1 im Landkreis Erding ist am späten Sonntagnachmittag ein Mann ums Leben gekommen. Seine Mitfahrerin wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der Unfall ereignete sich am 20. September gegen 17.30 Uhr im Gemeindegebiet von Hohenpolding, wenige Kilometer nördlich von Taufkirchen an der Vils.
Nach dem bislang bekannten Stand waren der Motorradfahrer und seine Sozia auf einem BMW Motorrad von St. Lambertus in Richtung Bundesstraße 15 unterwegs. Kurz vor der Einmündung der Kreisstraße ED1 in die B15 kam die Maschine in einer langgezogenen Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Beide Personen stürzten vom Motorrad.
Der Fahrer wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Seine Sozia erlitt schwere Verletzungen. Angaben zu ihrem weiteren Gesundheitszustand lagen am Montagmorgen zunächst nicht vor.
Zu dem Unfall wurden zahlreiche Rettungskräfte alarmiert. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kirchberg, Sulding und Hohenpolding sowie Kräfte der Kreisbrandinspektion. Auch die First Responder aus Kirchberg wurden zur Unfallstelle gerufen.
Der Rettungsdienst rückte mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst an. Zusätzlich wurde der Rettungshubschrauber Christoph München alarmiert. Nach der medizinischen Erstversorgung am Unfallort brachte der Hubschrauber die schwer verletzte Mitfahrerin in eine Klinik.
Belastbare Angaben zum Alter und zum Wohnort der beiden Beteiligten waren zunächst nicht veröffentlicht. Auch nähere Angaben zu ihrer Beziehung zueinander lagen nicht vor.
Die Unfallaufnahme wurde zunächst von Beamten aus Erding übernommen. Im weiteren Verlauf unterstützten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Dorfen die Arbeiten an der Unfallstelle.
Warum das Motorrad in der Linkskurve von der Fahrbahn abkam, war am Montagmorgen weiterhin ungeklärt. Hinweise auf ein weiteres unmittelbar beteiligtes Fahrzeug wurden zunächst nicht bekannt. Der bisher bekannte Hergang deutet darauf hin, dass das Motorrad ohne vorher gemeldeten Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug von der Fahrbahn geriet.
Die zuständige Staatsanwaltschaft ließ einen Gutachter zur Unfallstelle kommen. Dieser soll die Spuren sichern und bei der Rekonstruktion des Geschehens helfen. Eine abschließende Aussage zur Ursache des Unfalls lag zunächst nicht vor.
Wegen des Rettungseinsatzes und der umfangreichen Unfallaufnahme musste die Kreisstraße ED1 vollständig gesperrt werden. Betroffen war der Abschnitt zwischen St. Lambertus und der Bundesstraße 15 im Bereich Karbaum.
Die örtlichen Feuerwehren übernahmen während des Einsatzes auch Aufgaben bei der Verkehrslenkung. Fahrzeuge wurden weiträumig um die Unfallstelle herumgeführt.
Die Sperrung dauerte mehrere Stunden. Gegen 21.15 Uhr am Sonntagabend war die Straße wieder für den Verkehr freigegeben. Eine Sperrung der angrenzenden B15 selbst wurde im Zusammenhang mit dem Unfall nicht bestätigt.
Bei einem tödlichen Verkehrsunfall kann die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen mit einer technischen Rekonstruktion beauftragen. Dabei können unter anderem Spuren auf der Fahrbahn, die Endposition des Motorrads und technische Merkmale des Fahrzeugs ausgewertet werden.
Beim Motorradunfall auf der ED1 ist bislang offen, wodurch die Maschine von der Fahrbahn abkam. Gesicherte Angaben zu Geschwindigkeit, möglichen äußeren Einflüssen oder technischen Ursachen lagen zunächst nicht vor.
Die Ermittlungen zum genauen Ablauf dauern damit an. Weitere Fahrzeuge wurden nach dem bislang bekannten Stand nicht als unmittelbar am Unfallgeschehen beteiligt genannt.
Der Unfall ereignete sich auf dem Abschnitt zwischen Hohenpolding und der B15 bei Taufkirchen an der Vils. Die ED1 verbindet mehrere kleinere Orte im Landkreis Erding mit dem übergeordneten Straßennetz rund um die Bundesstraße.
Für Fahrer und Mitfahrerin hatte der Unfall schwerwiegende Folgen. Während für den Motorradfahrer jede Hilfe zu spät kam, wurde seine Sozia nach der Versorgung am Unfallort per Hubschrauber weiterbehandelt. Weitere gesicherte Angaben zu den persönlichen Umständen der Beteiligten lagen zunächst nicht vor.
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