München Mord heute: Neue Folge mit Alexander Held

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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München Mord heute im ZDF bedeutet für Fans der Krimireihe einen neuen Fall und keine Wiederholung: Am Samstag, 22. August 2026, zeigt das ZDF um 20.15 Uhr erstmals im deutschen Fernsehen Die Stadt, die es nicht gibt. Der rund 90-minütige Film ist die 23. Folge der seit 2014 ausgestrahlten Reihe. Bernadette Heerwagen, Marcus Mittermeier und Alexander Held ermitteln erneut als Angelika Flierl, Harald Neuhauser und Ludwig Schaller. Diesmal führt ein Todesfall nach einer 80er-Jahre-Party das eigenwillige Trio tief in Münchens Vergangenheit.

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München Mord: Die Stadt, die es nicht gibt ist Folge 23

Die Stadt, die es nicht gibt setzt die Münchner Krimireihe nach Im Zweifel für den Zweifel fort, das im Januar 2026 im ZDF ausgestrahlt wurde. Der neue Film trägt die Folgenummer 23. Seine lineare Ausstrahlung am 22. August ist die deutsche TV-Premiere. Wer den Film bereits gesehen hat, konnte das allerdings schon vor dem Fernsehabend tun: Im Streaming-Angebot des ZDF steht die Folge seit dem 15. August 2026 zur Verfügung.

Damit ist die heutige Ausstrahlung ausdrücklich keine Wiederholung eines älteren München-Mord-Falls. Auch ORF 2 zeigt Die Stadt, die es nicht gibt am Samstagabend um 20.15 Uhr als Premiere in Österreich.

Der Film markiert zugleich eine Veränderung innerhalb der Reihe. Kriminaloberrat Helmut Zangel, über viele Jahre gespielt von Christoph Süß, gehört nicht mehr zum Ensemble. Seine Nachfolgerin ist Dr. Linda Hösl, dargestellt von Eva Karl Faltermeier. Die neue kommissarische Leiterin begegnet Schaller, Flierl und Neuhauser zunächst mit deutlicher Skepsis und muss sich erst an die ungewöhnlichen Arbeitsweisen des Teams gewöhnen.

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Eine 80er-Jahre-Party endet mit einem Todesfall

Im Zentrum der Handlung steht die junge Nora Plötz, gespielt von Amy Lombardi. Nach einer ausgelassenen 80er-Jahre-Party wird sie tot aufgefunden. Thekla Weingärtner, dargestellt von Beatrice Richter, entdeckt die junge Frau. Für die Ermittler entsteht schnell ein ungewöhnliches Problem: Obwohl viele Menschen bei der Feier waren, kann sich offenbar niemand zuverlässig an die entscheidenden Stunden erinnern.

Eine wichtige Erklärung liefert die Untersuchung des Falls. Die Bowle auf der Party wurde mit einem Schlafmittel versetzt. Nora selbst starb nach den veröffentlichten Angaben durch eine tödliche Substanz, die ihr injiziert wurde. Damit müssen Flierl, Neuhauser und Schaller herausfinden, wer während einer Nacht voller Erinnerungslücken Gelegenheit und Grund für die Tat gehabt haben könnte.

Boris Jannowitz, Noras Start-up-Partner, gespielt von Leander Lesotho, gerät früh in den Mittelpunkt. Nach der alkoholreichen Nacht kann er selbst nicht sicher sagen, was geschehen ist, und hält eine eigene Beteiligung für möglich. Flierl und Neuhauser zweifeln jedoch daran, dass der Fall so einfach gelöst werden kann.

Noras Umfeld liefert mehrere Spuren

Die Ermittlungen führen tief in das persönliche Umfeld der Toten. Nora hatte offenbar zahlreiche Bekanntschaften und Beziehungen, die nicht immer lange hielten. Zu den Personen, die das Team genauer unter die Lupe nimmt, gehört Jonas Föchterle, gespielt von Tilman Vellguth. Seine Aussagen werfen weitere Fragen auf.

Auch Chris Kunzmann wird für die Ermittler interessant. Wowo Habdank spielt den früheren Lebensgefährten von Noras verstorbener Mutter. Er versucht, in das Haus der jungen Frau zu gelangen, und hatte zuvor Streit mit ihr. Im Verlauf der Ermittlungen ergibt sich jedoch ein komplexeres Bild.

Eine weitere Spur führt Angelika Flierl zu dem Musikalienhändler Philipp Korn. Die Rolle übernimmt David Zimmerschied. Nora hatte häufig in seinem Geschäft eingekauft. Korn wiederum besitzt eine besondere Verbindung zur Musik und insbesondere zu Freddie Mercury. Damit beginnt sich der zunächst gegenwärtige Kriminalfall immer stärker mit dem München der 1980er-Jahre zu verbinden.

Freddie Mercurys Münchner Jahre spielen eine Rolle

Der Queen-Sänger Freddie Mercury lebte und arbeitete in den 1980er-Jahren zeitweise in München. Diese reale Phase seiner Biografie greift der Film als Hintergrund für seine fiktive Kriminalhandlung auf.

Im Fall stößt das Team auf ein Gerücht aus jener Zeit. Dabei geht es um die Behauptung, Mercury könne während seiner Münchner Jahre ein Kind gezeugt haben. Der Film nutzt dieses Gerücht als Teil seiner Geschichte. Es handelt sich dabei nicht um eine im Film präsentierte historische Gewissheit, sondern um den Ausgangspunkt einer Spur, die für die Aufklärung des fiktiven Falls Bedeutung gewinnt.

Eine zentrale Figur wird außerdem Hans Greipl, gespielt von Andreas von Studnitz. Der Mann spielt immer wieder Gitarre und weckt insbesondere Schallers Aufmerksamkeit. Ludwig Schaller verlässt sich dabei erneut weniger auf klassische Routinen als auf seine besondere Beobachtungsgabe und Intuition.

Neuhauser trifft auf eine alte Bekanntschaft

Während die Ermittlungen immer weiter zurück in die 1980er-Jahre führen, bekommt auch Harald Neuhauser einen sehr persönlichen Bezug zu dieser Zeit. Er begegnet Carola Heintz wieder, gespielt von Carin C. Tietze. Die beiden kennen sich aus ihrer Vergangenheit und hatten damals eine Beziehung.

Die Begegnung bringt nicht nur Erinnerungen zurück, sondern hilft den Ermittlern auch bei ihrer Suche nach einer Person, die mit einem auffälligen Kleidungsstück in Verbindung steht. Der Film verbindet damit den eigentlichen Kriminalfall erneut mit der Vergangenheit seiner Figuren und dem Zeitkolorit der 1980er.

Angelika Flierl bleibt währenddessen eine der treibenden Kräfte der Ermittlungen. Bernadette Heerwagen spielt die Kommissarin wie seit Beginn der Reihe 2014. Marcus Mittermeier ist ebenfalls seit der ersten Folge als Harald Neuhauser dabei, ebenso Alexander Held als Ludwig Schaller.

Alexander Held ist noch einmal als Ludwig Schaller zu sehen

Die Ausstrahlung besitzt auch deshalb besondere Bedeutung für die Reihe, weil Alexander Held im Mai 2026 im Alter von 67 Jahren gestorben ist. Die Stadt, die es nicht gibt war zu diesem Zeitpunkt bereits produziert. Held ist deshalb weiterhin vollständig als Ludwig Schaller zu sehen.

Der Schauspieler hatte die Figur seit dem Start von München Mord im Jahr 2014 geprägt. Auch weitere bereits gedrehte Filme mit ihm sollen noch ausgestrahlt werden. Die heutige Folge ist damit eine der letzten neuen Produktionen, in denen das ursprüngliche Ermittlertrio aus Schaller, Flierl und Neuhauser gemeinsam zu sehen ist.

Die grundlegende Konstellation bleibt in Die Stadt, die es nicht gibt zunächst erhalten. Neu hinzu kommt Eva Karl Faltermeier als Dr. Linda Hösl. Michele Cuciuffo spielt erneut den Rechtsmediziner Dr. Enrico Laicher.

Diese Gastdarsteller sind im neuen München Mord dabei

Neben Amy Lombardi als Nora Plötz gehören mehrere bekannte Schauspieler zum Episodenensemble. Beatrice Richter ist als Thekla Weingärtner zu sehen, Leander Lesotho spielt Boris Jannowitz und David Zimmerschied übernimmt die Rolle des Musikalienhändlers Philipp Korn.

Tilman Vellguth spielt Jonas Föchterle, Carin C. Tietze ist als Carola Heintz dabei und Wowo Habdank als Chris Kunzmann. Julius Kastner verkörpert Jeremias Oesterheld, Andreas von Studnitz Hans Greipl. Außerdem gehört Constanze Lindner als Barbara Low zur Besetzung. Myron Pokhodunov spielt Josip Lavrekovic.

Damit setzt die Folge auf ein vergleichsweise großes Figurenensemble. Das passt zur Konstruktion des Falls, denn wegen der Party und der Erinnerungslücken muss das Ermittlertrio zahlreiche Beziehungen und Begegnungen aus Noras Umfeld rekonstruieren.

Eva Spreitzhofer führt Regie

Regie bei Die Stadt, die es nicht gibt führte Eva Spreitzhofer. Das Drehbuch stammt von Matthias Kiefersauer und Alexander Liegl. Produziert wurde der Film von der TV60Filmproduktion für das ZDF. Als Produzent wird Sven Burgemeister geführt.

Für die Kamera war Nathalie Wiedemann verantwortlich, die Musik stammt von Stephan Massimo. Am Schnitt arbeiteten Manuel Reidinger und Quirin Grimm.

Die Dreharbeiten fanden vom 9. Oktober bis 9. November 2025 statt. Als Drehort und Drehregion ist München beziehungsweise Bayern angegeben. Belastbare veröffentlichte Angaben, die einzelne im Film sichtbare Straßen, Häuser oder die Villa aus der Handlung eindeutig bestimmten realen Münchner Adressen zuordnen, liegen nicht vor. Der Fall ist jedoch sowohl erzählerisch als auch produktionstechnisch klar in München verankert.

München Mord ist bereits in der Mediathek verfügbar

Zuschauer müssen nicht bis 20.15 Uhr warten. Die Stadt, die es nicht gibt ist seit Samstag, 15. August 2026, im Streaming-Angebot des ZDF abrufbar. Die Online-Premiere erfolgte damit genau eine Woche vor der linearen TV-Ausstrahlung.

Im regulären ZDF-Programm läuft der Film heute von 20.15 bis 21.45 Uhr. Die Laufzeit beträgt rund 90 Minuten. Parallel steht die Folge weiterhin online zur Verfügung.

Für die Reihe ist Die Stadt, die es nicht gibt damit in mehrfacher Hinsicht ein Übergangsfilm. Es ist der erste Fall mit Dr. Linda Hösl anstelle von Helmut Zangel, die 23. Folge der Reihe und zugleich einer der letzten neuen München-Mord-Filme mit Alexander Held als Ludwig Schaller. Inhaltlich bleibt die Serie ihrem bekannten Prinzip treu: Ein ungewöhnlicher Fall trifft auf ein Ermittlertrio, das mit sehr unterschiedlichen Methoden arbeitet und diesmal zwischen Erinnerungslücken, alten Beziehungen und Münchens 80er-Jahre-Vergangenheit nach der entscheidenden Verbindung sucht.

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