
Eine gemeldete Explosion in Gladbeck hat am Mittwochabend einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Nach Angaben der Feuerwehr wurden Einsatzkräfte zunächst zur Stollenstraße alarmiert, weil dort eine Explosion gehört worden sein soll. Zeugen berichteten zudem von Hilferufen. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass sich die Einsatzstelle nicht an der zunächst genannten Straße befand, sondern auf einer ehemaligen Bahntrasse. Dort fanden die Einsatzkräfte schließlich einen schwer verletzten Mann.
Wegen des Alarmstichworts rückten neben Kräften der Hauptwache auch die ehrenamtlichen Einheiten Löschzug Nord und Löschzug Süd aus. Da der Bereich der ehemaligen Trasse nicht mit Großfahrzeugen erreichbar war, musste die weitere Erkundung zu Fuß erfolgen. Mehrere Trupps suchten das Gelände über verschiedene Zugänge ab. Auf Höhe der Kampstraße wurde dann ein männlicher Patient mit schweren Verletzungen entdeckt. Damit verlagerte sich der Einsatz schnell von der Suche zur medizinischen Versorgung.
Wie die Feuerwehr mitteilt, übernahmen ein Notarzt sowie die Besatzungen von zwei Rettungswagen die Erstversorgung des Mannes noch an der Fundstelle. Anschließend wurde der Patient in ein Krankenhaus gebracht. Ein ebenfalls alarmierter Rettungshubschrauber kam letztlich nicht zum Einsatz. Unklar blieb nach dem Einsatz zunächst, was genau hinter der gemeldeten Explosion steckte. Laut einem weiteren aktuellen Bericht schwebte der Mann in Lebensgefahr, außerdem hat die Polizei Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.
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