
Der Unfall A1 Harpstedt hat am Mittwochmittag für hohe Schäden und eine spätere Vollsperrung in Richtung Osnabrück gesorgt. Nach Angaben der Polizei kam ein Sattelzug zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Wildeshausen-Nord infolge eines medizinischen Notfalls von seiner Spur ab und prallte mit einem überholenden Auto zusammen. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt, der Sachschaden liegt laut Polizei bei rund 120.000 Euro.
Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 40 Jahre alter Fahrer aus Polen mit einem Sattelzug auf der A1 in Richtung Osnabrück unterwegs. Gegen 11.30 Uhr geriet das Fahrzeug nach links und stieß seitlich mit dem Kleinwagen eines 42-Jährigen aus Stuttgart zusammen, der den Lastwagen gerade überholte. Das Auto schleuderte daraufhin, drehte sich und prallte gegen die äußere Schutzplanke. Anschließend kam der Wagen entgegen der Fahrtrichtung auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Auch der Sattelzug geriet von der Fahrbahn ab und durchbrach die Außenschutzplanke.
Wegen der aufwendigen Bergung musste die Richtungsfahrbahn Osnabrück nach Polizeiangaben ab 15 Uhr voll gesperrt werden. Der beladene Sattelzug war auf dem abschüssigen Seitenstreifen zum Stillstand gekommen und musste geborgen werden. Zusätzlich wurde bei dem Unfall die Ölwanne der Zugmaschine beschädigt. Deshalb war nach der Bergung auch eine Reinigung des Seitenstreifens erforderlich. Diese Arbeiten waren am Abend noch nicht abgeschlossen. Die Vollsperrung A1 Harpstedt wurde damit zur Folge des Unfalls, nachdem zunächst schon erhebliche Verkehrsbehinderungen entstanden waren.
Der 42-jährige Autofahrer und seine elfjährige Tochter wurden von Rettungskräften versorgt, galten laut Polizei aber als unverletzt. Der Fahrer des Sattelzugs blieb ebenfalls ohne Verletzungen durch den Zusammenstoß, musste wegen des medizinischen Notfalls jedoch behandelt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Sowohl der Kleinwagen als auch der Sattelzug waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden
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