
Pietro Lombardi hat sich kurz vor dem Finale des Eurovision Song Contest 2026 öffentlich zu den Chancen seiner früheren Ehefrau Sarah Engels geäußert. In dem Podcast „Patchwork Boys“ mit Oliver Pocher sprach Lombardi über ihren Auftritt für Deutschland und vermied dabei scharfe Bewertungen. Er sagte, die Teilnahme allein sei bereits eine Leistung, und wünschte Engels den bestmöglichen Platz für Deutschland. Einen Sieg hielt er nicht für wahrscheinlich. Eine Platzierung im Mittelfeld bezeichnete er sinngemäß als gutes Ergebnis.
Das tatsächliche Ergebnis fiel deutlich schwächer aus. Sarah Engels trat beim ESC 2026 in Wien mit dem Song „Fire“ für Deutschland an und erreichte im Finale Platz 23. Deutschland erhielt insgesamt zwölf Punkte. Der Wettbewerb wurde von Dara aus Bulgarien gewonnen, die mit „Bangaranga“ 516 Punkte erzielte und Bulgarien den ersten ESC-Sieg der Landesgeschichte sicherte.
Für Deutschland setzte sich damit eine Reihe schwacher ESC-Ergebnisse fort. Engels zeigte sich nach dem Finale dennoch gefasst. Sie erklärte nach der Show, sie und ihr Team hätten alles gegeben. Außerdem betonte sie, dass kein Grund zur Traurigkeit bestehe. Auch der für den deutschen ESC verantwortliche SWR stellte sich hinter ihren Auftritt und bewertete die Show positiv.
Lombardis Aussagen stehen nicht im Mittelpunkt des ESC-Ergebnisses, zeigen aber, wie aufmerksam der Auftritt von Sarah Engels auch im deutschen Pop- und TV-Umfeld verfolgt wurde. Beide wurden 2011 durch Deutschland sucht den Superstar einem großen Publikum bekannt. Während Engels nun beim ESC auf einer der größten europäischen Musikbühnen stand, blieb Lombardi mit seiner Einschätzung vorsichtig. Das Ergebnis machte jedoch deutlich, dass selbst zurückhaltende Erwartungen für Deutschland beim ESC 2026 noch zu optimistisch waren.
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