
Der Fall Toter Mann Hamburg-Rissen beschäftigt weiter die Polizei Hamburg. Nachdem am Donnerstagnachmittag ein 27 Jahre alter Mann mit tödlichen Verletzungen in einem Waldstück im Stadtteil Rissen gefunden worden war, gehen die Ermittler inzwischen von einem möglichen Gewaltverbrechen aus. Nach Angaben der Polizei besteht nach einer Begutachtung des Leichnams im Institut für Rechtsmedizin der Verdacht, dass der Mann durch äußere Gewalteinwirkung gestorben sein dürfte. Der Tote wurde inzwischen zweifelsfrei identifiziert.
Der 27-Jährige war am Donnerstag, 11. Juni 2026, um 16:04 Uhr in Hamburg-Rissen im Bereich In de Bargen aufgefunden worden. Nach der ersten Mitteilung der Polizei lag der Mann in einem Waldstück und wies tödliche Verletzungen auf. Am Freitagabend veröffentlichte die Polizei Hamburg neue Angaben zu dem Fall. Demnach laufen die Ermittlungen mit Hochdruck. Weitere gesicherte Angaben zum genauen Ablauf, zu möglichen Tatverdächtigen oder zu den Hintergründen des Todesfalls wurden zunächst nicht gemacht.
Der Tote konnte inzwischen als der 27-jährige ägyptische Staatsangehörige Ahmed D. identifiziert werden. Die Polizei veröffentlichte ein Foto, das den Mann zu Lebzeiten zeigt. Damit sollen Menschen erreicht werden, die den Verstorbenen kannten oder Angaben zu seinem Umfeld machen können. Nach Angaben der Polizei liegen derzeit keine weiteren Erkenntnisse zu seiner Person vor. Der Fall Toter Mann Hamburg-Rissen ist deshalb auch ein Zeugenaufruf an mögliche Bekannte, Angehörige, Arbeitskollegen oder Personen aus seinem Wohnumfeld.
Die Ermittlerinnen und Ermittler bitten um Hinweise zum Wohnort, Arbeitsplatz, zu Angehörigen oder Bekannten des 27-Jährigen. Auch Personen, die Ahmed D. persönlich kannten oder sonstige relevante Informationen haben, sollen sich melden. Hinweise nimmt das Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter 040 4286 56789 entgegen. Außerdem können sich Zeuginnen und Zeugen an jede Polizeidienststelle wenden. Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden dauern an. Weitere Details zur möglichen Gewalteinwirkung Hamburg-Rissen nannte die Polizei am Freitagabend zunächst nicht.
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