88-jähriger Radfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Linienbus bei Müllrose

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein 88 Jahre alter Radfahrer ist am Mittwoch, 4. November 2026, bei einem Verkehrsunfall im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree ums Leben gekommen. Zwischen Müllrose und Biegenbrück stieß der Mann mit einem Linienbus zusammen. Der Radfahrer starb noch an der Unfallstelle. Nach Angaben der Polizeidirektion Ost wird untersucht, wie es zu der Kollision auf der Kreisstraße K 6720 kommen konnte.

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Unfall auf der Kreisstraße zwischen Müllrose und Biegenbrück

Der Unfall ereignete sich am Mittwochnachmittag auf der Verbindung zwischen Müllrose und Biegenbrück. Gegen 15.15 Uhr wurden nach Polizeiangaben Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei alarmiert. Der Linienbus fuhr in Richtung Müllrose. Fahrgäste befanden sich zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes nicht im Fahrzeug.

Der Radfahrer war zunächst auf einem Weg unterwegs, der parallel zur Kreisstraße verläuft. Nach der ersten Darstellung der Polizei soll er diesen Radweg plötzlich verlassen und auf die Fahrbahn gefahren sein. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem Bus. Der 88-Jährige erlitt dabei tödliche Verletzungen. Er starb noch vor Ort.

Die Schilderung des Wechsels vom Radweg auf die Fahrbahn ist ein vorläufiges Ermittlungsergebnis. Eine abschließend festgestellte Unfallursache wurde zunächst nicht mitgeteilt. Welche Umstände unmittelbar vor dem Zusammenstoß eine Rolle spielten, stand zunächst nicht fest.

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Kriminalpolizei untersucht den genauen Unfallhergang

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Dabei soll geklärt werden, wie es zu dem Zusammenstoß zwischen dem Fahrrad und dem Linienbus kam. Eine abschließende amtliche Rekonstruktion lag am Donnerstag zunächst nicht vor.

Auch Angaben dazu, ob der Busfahrer verletzt wurde, lagen zunächst nicht vor. Dass sich keine Fahrgäste im Bus befanden, ist hingegen ausdrücklich bestätigt. Zur Geschwindigkeit der Beteiligten, den Sichtverhältnissen und möglichen weiteren Umständen gab es zunächst keine gesicherten Angaben.

Der Unfallort liegt auf einer Kreisstraße in Ostbrandenburg. Müllrose gehört zum Landkreis Oder-Spree, östlich von Berlin. Der tödliche Zusammenstoß ereignete sich auf der Verbindung zwischen Müllrose und dem Ortsteil Biegenbrück. Ob die konkrete Straßenführung oder die Gestaltung der Unfallstelle eine Rolle spielten, war zunächst nicht festgestellt.

Ältere Menschen unter getöteten Radfahrern besonders häufig vertreten

Der tödliche Unfall betrifft einen 88-jährigen Mann. Bundesweite Statistiken zeigen, dass ältere Menschen unter den im Straßenverkehr getöteten Radfahrenden einen erheblichen Anteil ausmachen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes für 2025 waren 61,5 Prozent der tödlich verunglückten Radfahrenden mindestens 65 Jahre alt.

Für das Jahr 2025 weist das Bundesamt nach endgültigen Ergebnissen insgesamt 2.832 Verkehrstote in Deutschland aus. Unter ihnen waren 1.115 Menschen im Alter ab 65 Jahren. Das entspricht rund 39 Prozent aller Verkehrstoten. In dieser Altersgruppe starben 148 Menschen bei Unfällen mit einem Pedelec und 138 auf einem Fahrrad ohne Motorunterstützung.

Ob der 88-Jährige bei Müllrose ein herkömmliches Fahrrad oder ein elektrisch unterstütztes Modell nutzte, geht aus den bislang bekannten Angaben nicht hervor. Ebenso wenig gibt es amtliche Erkenntnisse dazu, ob sein Alter für den Ablauf des konkreten Unfalls von Bedeutung war. Die bundesweiten Zahlen beschreiben die allgemeine Entwicklung und erlauben keine Rückschlüsse auf einzelne Beteiligte.

Verkehrsunfälle auf Straßen außerhalb von Ortschaften

Bei der Straßenverkehrssicherheit unterscheiden sich Stadtverkehr und Verbindungen außerhalb geschlossener Ortschaften deutlich. Nach den endgültigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes starben 2025 auf deutschen Landstraßen insgesamt 1.580 Menschen. Damit entfielen etwa 56 Prozent aller Verkehrstoten auf diese Straßenkategorie, obwohl sich der größte Teil der polizeilich registrierten Unfälle innerhalb von Ortschaften ereignete.

Das Statistische Bundesamt nennt höhere Fahrgeschwindigkeiten und weitere Bedingungen außerhalb von Ortschaften als allgemeine Risikofaktoren. Dazu gehören unter anderem fehlende Trennungen zum Gegenverkehr und ungeschützte Hindernisse am Straßenrand.

Die bundesweite Statistik sagt allerdings nichts darüber aus, wie schnell der Linienbus bei Müllrose unterwegs war oder welche Bedingungen an der konkreten Unfallstelle herrschten. Solche Feststellungen können nur anhand der Ermittlungen zum einzelnen Unfall getroffen werden.

Weitere Einzelheiten zum tödlichen Unfall bei Müllrose offen

Für den Unfall bei Müllrose vom 4. November steht fest, dass ein 88-jähriger Radfahrer auf der K 6720 mit einem Linienbus zusammenstieß und noch am Unfallort starb. Der Bus war ohne Fahrgäste auf dem Weg nach Müllrose. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass der Mann zuvor den parallel verlaufenden Radweg verlassen hatte.

Offen blieben am Donnerstag die genauen Umstände des Fahrbahnwechsels sowie der weitere Ablauf bis zum Zusammenstoß. Ein abschließendes Ergebnis der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

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