52-Jährige stirbt nach Kollision mit Bus bei Wallersdorf

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Verkehrsunfall bei Wallersdorf in Niederbayern ist eine 52 Jahre alte Radfahrerin ums Leben gekommen. Die Frau kollidierte am Sonntagnachmittag, 20. September 2026, auf der Staatsstraße 2074 mit einem Bus. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb sie wenig später.

Der Unfall ereignete sich zwischen Wallersdorf und der Anschlussstelle Wallersdorf West im Landkreis Dingolfing-Landau. Eine genaue Uhrzeit für die Kollision wurde zunächst nicht genannt. Die Unfallstelle war jedoch ab 15 Uhr vollständig gesperrt.

Radfahrerin wollte Staatsstraße 2074 überqueren

Die 52-Jährige aus der Gemeinde Wallersdorf war mit einem Mountainbike unterwegs. Sie kam aus der Zufahrtsstraße zur Sebastiani-Kapelle und wollte vermutlich die Staatsstraße 2074 überqueren, um den gegenüberliegenden Feldweg zu erreichen.

Zur gleichen Zeit fuhr ein Kraftomnibus von Wallersdorf in Richtung Ganacker. Nach dem von der Polizei mitgeteilten Hergang übersah die Radfahrerin den herannahenden Bus. Der Fahrer leitete noch eine Vollbremsung ein, konnte die Kollision aber nicht mehr verhindern. Fahrrad und Bus stießen im Bereich der vorderen linken Fahrzeugseite des Busses zusammen.

Die genauen Abläufe unmittelbar vor dem Zusammenstoß werden weiter untersucht. Insbesondere soll geklärt werden, wie sich die beiden Fahrzeuge einander näherten und wie es schließlich zur Kollision kam.

Rettungshubschrauber bringt 52-Jährige in Klinik

Die Radfahrerin erlitt bei dem Aufprall schwere Verletzungen am Kopf. Ein Rettungshubschrauber brachte sie nach der Versorgung am Unfallort in ein Krankenhaus. Dort erlag sie wenig später ihren Verletzungen.

Der Busfahrer blieb unverletzt. Der Mann ist 45 Jahre alt. Weitere Menschen befanden sich zum Unfallzeitpunkt nicht in dem Bus. Damit waren nach dem derzeit bekannten Stand zwei Fahrzeuge beziehungsweise Verkehrsmittel unmittelbar an dem Unfall beteiligt, das Mountainbike der 52-Jährigen und der Bus.

Angaben zu weiteren Verletzten lagen zunächst nicht vor.

Feuerwehr sperrt Staatsstraße mehrere Stunden

Die Freiwillige Feuerwehr Wallersdorf war ebenfalls an der Unfallstelle im Einsatz. Sie sperrte den betroffenen Abschnitt der Staatsstraße 2074 vollständig. Die Sperrung begann um 15 Uhr und dauerte bis etwa 19.30 Uhr. Damit war die Strecke rund viereinhalb Stunden nicht befahrbar.

Die mehrstündige Vollsperrung war für die Rettungsmaßnahmen und die anschließende Aufnahme des Unfalls erforderlich. Der betroffene Abschnitt liegt zwischen Wallersdorf und der Anschlussstelle Wallersdorf West. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Zufahrt zur Sebastiani-Kapelle und der Feldweg, den die Radfahrerin nach derzeitigem Stand erreichen wollte.

Zu möglichen Umleitungen oder weiteren Verkehrsbehinderungen gab es zunächst keine näheren Angaben.

Bus und Mountainbike sichergestellt

Nach dem tödlichen Unfall wurden beide beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft gab zudem ein Unfallgutachten in Auftrag. Ein Sachverständiger soll den genauen Hergang rekonstruieren.

Damit ist die Untersuchung des Unfallablaufs noch nicht abgeschlossen. Das Gutachten kann unter anderem dazu dienen, die Bewegungen der Beteiligten unmittelbar vor der Kollision technisch nachzuvollziehen. Ergebnisse daraus lagen zunächst nicht vor.

Auch zu möglichen weiteren Zeugen oder zusätzlichen Ermittlungsmaßnahmen gab es zunächst keine Angaben. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass die Staatsanwaltschaft die Begutachtung veranlasst hat und beide Unfallfahrzeuge sichergestellt wurden.

Tödlicher Unfall bei Wallersdorf wird weiter untersucht

Der Unfall bei Wallersdorf ereignete sich am Sonntagnachmittag auf einer Staatsstraße außerhalb des Ortskerns. Die 52-Jährige wollte mit ihrem Fahrrad die Fahrbahn queren, während sich der Bus aus Richtung Wallersdorf näherte. Trotz der Vollbremsung des Fahrers kam es zum Zusammenstoß.

Für die Ermittler steht nun die Rekonstruktion des genauen Ablaufs im Mittelpunkt. Eine abschließende Bewertung des Unfallgeschehens lag am Montagmorgen noch nicht vor. Die genauen Hintergründe blieben zunächst offen.

Fest steht, dass die Radfahrerin nach der Kollision noch mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht wurde, dort aber wenig später starb. Der Fahrer des Busses wurde nicht verletzt. Passagiere waren zum Zeitpunkt des Unfalls nicht an Bord. Die Staatsstraße blieb bis zum Abend vollständig gesperrt.

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