Rettung Hunte Barneführerholz nach Sturz von Schaukel

21-Jähriger nach Badegang am Fühlinger See vermisst
Symbolfoto

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Landkreis Oldenburg. Eine Rettung Hunte Barneführerholz hat am Samstagmittag mehrere Feuerwehren, die Wasserrettung, den Rettungsdienst und die Polizei beschäftigt. Nach Angaben der Kreisfeuerwehr Oldenburg wurden die Feuerwehren Sandkrug, Wardenburg und Huntlosen sowie die Wasserrettung der Feuerwehr Oldenburg um 13.27 Uhr in das Barneführerholz alarmiert. Dort war eine Person nach bisherigen Erkenntnissen von einer Seilschaukel gestürzt und in den Bereich der Hunte geraten.

Seilschaukel Unfall Barneführerholz: Person stürzt mehrere Meter tief

Nach ersten Erkenntnissen war mutmaßlich der Strick einer an einem Baum befestigten Seilschaukel gerissen. Die betroffene Person stürzte dadurch aus etwa fünf Metern Höhe den steilen Uferhang der Hunte hinab und rutschte in den Fluss. Trotz der Verletzungen gelang es ihr, sich selbstständig wieder bis ans Ufer zu retten. Dort fanden die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte die Person auf und leiteten die weitere Versorgung ein.

Wasserrettung Landkreis Oldenburg bringt Verletzten ans andere Ufer

Nach der medizinischen Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt erarbeiteten die Einsatzkräfte ein Rettungskonzept. Weil das Gelände an der Hunte steil und schwer zugänglich war, wurde die verletzte Person mithilfe eines Rettungsbrettes und eines Kanus schonend an das gegenüberliegende Flussufer gebracht. Dort bauten Feuerwehrkräfte einen sogenannten Leiterschlitten auf, um die Böschung sicher überwinden zu können. Die Rettung Hunte Barneführerholz war damit technisch deutlich aufwendiger als ein gewöhnlicher Trageeinsatz.

Rettungshubschrauber nach Barneführerholz alarmiert

Nach der Bergung wurde die verletzte Person mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus geflogen. Angaben zur Schwere der Verletzungen machte die Kreisfeuerwehr Oldenburg in ihrer Mitteilung nicht. Feuerwehrsprecher Matthias Witthöft erklärte sinngemäß, der Einsatz habe gezeigt, wie viel Einfallsreichtum und Flexibilität bei komplexen Rettungslagen nötig seien. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte etwa eineinhalb Stunden vor Ort. Neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Wasserrettung war auch die Polizei im Einsatz.

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