Siemens Energy treibt in Deutschland großen Aktienrückkauf voran

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Siemens Energy hat sein angekündigtes Aktienrückkaufprogramm gestartet. Der Energietechnikkonzern will bis zum 30. September eigene Aktien im Wert von bis zu einer Milliarde Euro erwerben. Die Papiere sollen vor allem für Mitarbeiterprogramme und Vergütungsmodelle genutzt werden. Aktien, die dafür nicht benötigt werden, sollen eingezogen werden.

Rückkauf ist Teil eines größeren Programms

Der nun begonnene Schritt gehört zu einem deutlich umfangreicheren Rückkaufplan. Innerhalb von zwölf Monaten will Siemens Energy eigene Aktien im Wert von bis zu drei Milliarden Euro erwerben. Das gesamte Programm ist noch größer angelegt und soll bis zum Ende des Geschäftsjahres 2027/28 ein Volumen von bis zu sechs Milliarden Euro erreichen.

Mit dem Aktienrückkauf setzt der DAX-Konzern eine Maßnahme um, die bereits im Zusammenhang mit den jüngsten Quartalszahlen angekündigt worden war. Solche Programme können unterschiedliche Zwecke erfüllen. Im Fall von Siemens Energy steht nach Unternehmensangaben vor allem die Nutzung der Aktien für Mitarbeiter- und Vergütungsprogramme im Vordergrund.

Geschäftsentwicklung bleibt stark

Operativ hatte Siemens Energy zuletzt von einer hohen Nachfrage berichtet. Ende April meldete das Unternehmen deutliche Zuwächse bei Umsatz und Gewinn und hob die Prognose für das Gesamtjahr an. Nach Unternehmensangaben hatten die jüngsten geopolitischen Spannungen im Nahen Osten bislang kaum Auswirkungen auf Auftragseingang, Umsatzentwicklung oder Profitabilität.

Auch an der Börse steht Siemens Energy weiter stark im Fokus. Die Aktie hatte seit Ende 2023 deutlich an Wert gewonnen. Nach zwischenzeitlichen Gewinnmitnahmen konnte sie zuletzt wieder zulegen. Börsennahe Einschätzungen verweisen dabei auf die weltweit steigende Nachfrage nach Energietechnik, unter anderem durch den wachsenden Strombedarf digitaler Infrastruktur und künstlicher Intelligenz.

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 140 Milliarden Euro zählt Siemens Energy inzwischen zu den wertvolleren börsennotierten Unternehmen Deutschlands. Der gestartete Aktienrückkauf unterstreicht, dass der Konzern seine Kapitalmaßnahmen derzeit in einer Phase robuster Geschäftszahlen umsetzt.

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