Luzern testet Eintracht-Torwart Simon Simoni

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
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Der FC Luzern prüft offenbar eine Verpflichtung von Simon Simoni. Der 22 Jahre alte albanische Torwart befindet sich nach Informationen des Kicker derzeit im Probetraining beim Schweizer Erstligisten. Hintergrund ist die offene Position im Luzerner Tor nach dem Wechsel von Pascal Loretz zu Hannover 96. Eine Einigung oder eine Verpflichtung Simonis gibt es bislang jedoch nicht.

Der Schlussmann steht weiterhin bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag. Sein Arbeitspapier beim Bundesligisten läuft noch bis zum Sommer 2027. In Luzern soll sich Simoni nun im Training präsentieren und für einen möglichen Wechsel empfehlen. Ob daraus tatsächlich ein Transfer entsteht, dürfte auch davon abhängen, welchen Eindruck der Torwart bei den Verantwortlichen hinterlässt und welche weiteren Kandidaten der Verein prüft.

FC Luzern sucht Ersatz für Pascal Loretz

Der Handlungsbedarf beim FC Luzern entstand durch den Abgang von Pascal Loretz. Der bisherige Stammtorhüter wechselte zu Hannover 96 und hinterließ damit eine wichtige Lücke im Kader des Schweizer Erstligisten. Loretz hatte in Luzern eine zentrale Rolle eingenommen. Entsprechend sorgfältig dürfte der Verein bei der Suche nach einem Nachfolger vorgehen.

Simoni könnte nun einer der Kandidaten für die vakante Position sein. Ein Probetraining bietet beiden Seiten die Gelegenheit, sich ohne sofortige Verpflichtung kennenzulernen. Der FC Luzern kann die sportlichen Fähigkeiten, die körperliche Verfassung und die Kommunikation des Torhüters innerhalb der Mannschaft bewerten. Simoni wiederum könnte prüfen, welche Perspektive ihm der Klub bietet.

Dass der albanische Torwart direkt als neue Nummer eins eingeplant werden soll, ist bislang nicht bestätigt. Ebenso offen ist, ob Luzern neben Simoni weitere Schlussmänner testet oder Gespräche mit anderen Kandidaten führt. Fest steht lediglich, dass nach dem Loretz-Abgang eine wichtige Personalentscheidung ansteht.

Simoni besitzt noch einen Vertrag bei Eintracht Frankfurt

Simoni ist weiterhin fester Bestandteil des Kaders von Eintracht Frankfurt. Sein Vertrag beim hessischen Bundesligisten läuft bis zum Sommer 2027. Ein möglicher Wechsel nach Luzern wäre daher mit der SGE abzustimmen. Denkbar wäre sowohl eine Leihe als auch ein fester Transfer, sofern sich der Torwart im Probetraining durchsetzt und der FC Luzern anschließend tatsächlich ein Angebot abgibt.

Leihe nach Kaiserslautern brachte keinen Stammplatz

Zuletzt war Simoni für anderthalb Jahre von Eintracht Frankfurt an den 1. FC Kaiserslautern verliehen. Beim Zweitligisten sollte der Torwart Spielpraxis sammeln und sich im Profifußball weiterentwickeln. Den erhofften Stammplatz konnte er sich beim FCK jedoch nicht dauerhaft erarbeiten.

Damit blieb seine Zeit in Kaiserslautern sportlich hinter den möglicherweise vorhandenen Erwartungen zurück. Für einen jungen Torhüter ist fehlende Einsatzzeit besonders schwierig, da sich Sicherheit, Entscheidungsfindung und Abstimmung mit der Defensive vor allem durch regelmäßige Spiele entwickeln.

Das Probetraining in Luzern könnte für Simoni deshalb eine wichtige Gelegenheit sein. Er soll zeigen, dass er trotz seiner begrenzten Einsatzzeiten bereit für eine größere Rolle ist. Neben seinen Fähigkeiten auf der Linie dürften auch die Strafraumbeherrschung, das Spiel mit dem Ball und die Organisation der Abwehr im Mittelpunkt stehen.

Sein Alter spricht grundsätzlich dafür, dass noch Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Mit 22 Jahren befindet sich Simoni weiterhin in einer frühen Phase seiner Torwartkarriere. Gleichzeitig müsste er bei einem Klub wie Luzern möglichst schnell Stabilität zeigen, sollte er tatsächlich als Kandidat für die Nachfolge von Loretz vorgesehen sein.

Entscheidung über möglichen Transfer noch offen

Ein Wechsel zum FC Luzern ist zum jetzigen Zeitpunkt ausdrücklich nicht bestätigt. Das Probetraining bedeutet zunächst nur, dass der Schweizer Erstligist den albanischen Torwart genauer unter die Lupe nimmt. Erst danach könnte entschieden werden, ob der Verein konkrete Verhandlungen mit Eintracht Frankfurt und Simoni aufnimmt.

Für alle Beteiligten dürfte es um die sportliche Perspektive gehen. Frankfurt könnte an einer Lösung interessiert sein, die Simoni regelmäßige Spielpraxis ermöglicht. Luzern benötigt nach dem Wechsel von Loretz einen Torwart, der kurzfristig helfen und gleichzeitig Entwicklungspotenzial mitbringen könnte. Simoni wiederum braucht nach seiner Zeit in Kaiserslautern eine Station, bei der er realistische Chancen auf Einsätze besitzt.

Ob diese Interessen am Ende zusammenpassen, soll sich in den kommenden Tagen zeigen. Bis dahin bleibt Simoni lediglich ein Kandidat im Luzerner Auswahlverfahren. Von einem perfekten Transfer kann noch keine Rede sein. Das Probetraining könnte jedoch der erste Schritt zu einer Einigung sein, falls der 22-Jährige die Verantwortlichen sportlich überzeugt.

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