Fünf Fahrzeuge in Unfall auf A3 verwickelt: Vier Kilometer Stau

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem Unfall auf der A3 bei Triefenstein im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart sind am Freitagmorgen, 23. Oktober 2026, fünf Fahrzeuge in eine Karambolage verwickelt worden. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Würzburg vorübergehend vollständig gesperrt werden. Nach einer Auskunft des Polizeipräsidiums Unterfranken an die Main-Post wurde eine Person leicht verletzt. Der Rückstau erreichte nach Verkehrsmeldungen eine Länge von vier Kilometern. Die Vollsperrung dauerte rund eine Stunde.

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Auto prallt gegen Leitplanke und löst Kettenreaktion aus

Ausgangspunkt des Unfalls war nach den bisherigen Informationen ein Auto, das gegen eine Leitplanke fuhr. Anschließend wurden weitere Fahrzeuge in das Unfallgeschehen einbezogen. Insgesamt waren fünf Fahrzeuge beteiligt.

Wie die Fahrzeuge miteinander kollidierten und welche Fahrstreifen dabei betroffen waren, war zunächst nicht im Einzelnen geklärt. Auch Angaben dazu, weshalb der erste Wagen gegen die Schutzplanke geriet, lagen zunächst nicht vor.

Offen blieb außerdem, wie viele der beteiligten Autos abgeschleppt werden mussten. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Ebenso war nicht bekannt, ob die Leitplanke bei dem Zusammenstoß beschädigt wurde und möglicherweise repariert werden muss.

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A3 zwischen Marktheidenfeld und Wertheim/Lengfurt gesperrt

Betroffen war die A3 von Frankfurt in Richtung Würzburg. Nach den am Freitagmorgen verbreiteten Verkehrsinformationen lag die Vollsperrung zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Wertheim/Lengfurt.

Die Verkehrszentrale des Südwestrundfunks führte die Sperrung in einer Meldung von 8.21 Uhr auf. Für Autofahrer aus Richtung Frankfurt war der betroffene Abschnitt zeitweise nicht befahrbar.

Als letzte freie Ausfahrt vor dem gesperrten Bereich wurde Rohrbrunn genannt. Die Verkehrsinformation bezog sich auf die damalige Sperrung am Freitagmorgen. Eine dauerhaft geltende Umleitung war damit nicht verbunden.

Der betroffene Abschnitt liegt westlich von Würzburg und gehört zur überregionalen Verbindung zwischen dem Rhein-Main-Gebiet und Unterfranken. Entsprechend wirkte sich die Sperrung nicht nur auf den regionalen Verkehr rund um Triefenstein aus, sondern auch auf Autofahrer, die über die A3 in Richtung Würzburg und weiter nach Nürnberg unterwegs waren.

Vier Kilometer Stau nach Vollsperrung der Autobahn

Die Verkehrsbehinderungen reichten über den eigentlichen Unfallort hinaus. Nach einer Verkehrsmeldung von 8.24 Uhr staute sich der Verkehr zwischen Rohrbrunn und Marktheidenfeld auf vier Kilometern.

Damit begann der Rückstau bereits vor dem vollständig gesperrten Abschnitt. Autofahrer mussten während der Sperrung mit erheblichen Verzögerungen rechnen.

Eine genaue Wartezeit für sämtliche betroffenen Verkehrsteilnehmer lässt sich aus der Stauangabe nicht ableiten. Die gemeldeten vier Kilometer beschrieben die erfasste Länge des Rückstaus zum jeweiligen Zeitpunkt.

Auch zur Zahl der betroffenen Fahrzeuge und zur vollständigen Auflösung des Staus lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Die Autobahn war nach dem Unfall jedenfalls zeitweise in einer der beiden Fahrtrichtungen nicht durchgehend befahrbar.

Polizei meldet eine leicht verletzte Person

Zu den Folgen des Unfalls gab es am Freitagmorgen eine erste konkrete Auskunft des Polizeipräsidiums Unterfranken. Wie die Main-Post unter Berufung auf eine Polizeisprecherin berichtete, meldeten die Beamten an der Unfallstelle lediglich eine leicht verletzte Person.

Schwere Verletzungen wurden demnach zunächst nicht festgestellt. Ob die verletzte Person zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden musste, war zunächst nicht bekannt.

Ebenso lagen keine gesicherten Angaben dazu vor, wie viele Menschen insgesamt in den fünf beteiligten Fahrzeugen saßen. Die Zahl der beteiligten Autos lässt deshalb keine Rückschlüsse auf die Gesamtzahl der Unfallbeteiligten zu.

Die Verletztenbilanz fiel damit nach dem zunächst veröffentlichten Stand vergleichsweise glimpflich aus. Trotz der Beteiligung von fünf Fahrzeugen wurde nur eine leicht verletzte Person gemeldet.

Vollsperrung nach rund einer Stunde beendet

Nach dem am Freitagmorgen aktualisierten Bericht der Main-Post konnte die Vollsperrung nach rund einer Stunde beendet werden.

Eine genaue Uhrzeit für die vollständige Freigabe war zunächst nicht genannt worden. Auch ob zunächst einzelne Fahrstreifen geöffnet wurden und erst anschließend die gesamte Richtungsfahrbahn wieder befahrbar war, blieb offen.

Bei längeren Staus auf Autobahnen gelten besondere Verkehrsregeln. Nach Paragraf 11 der Straßenverkehrs-Ordnung müssen Autofahrer bereits bei Schrittgeschwindigkeit oder Stillstand eine Rettungsgasse zwischen dem äußersten linken und dem direkt rechts danebenliegenden Fahrstreifen bilden.

Der ADAC weist außerdem darauf hin, dass der Standstreifen grundsätzlich frei bleiben muss. Eigenmächtiges Wenden oder Rückwärtsfahren auf der Autobahn ist auch bei einer Vollsperrung nicht erlaubt. Eine Ausnahme besteht, wenn die Polizei entsprechende Anweisungen zur Ableitung des Verkehrs gibt.

Die genauen Hintergründe des Unfalls auf der A3 bei Triefenstein blieben zunächst ungeklärt. Insbesondere zum Auslöser des ersten Zusammenstoßes mit der Leitplanke und zum anschließenden Unfallablauf lagen noch keine abschließenden Angaben vor.

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