
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Braunschweig ist am Samstagabend eine 57 Jahre alte Fußgängerin ums Leben gekommen. Die Frau wurde auf der Celler Straße von dem Fahrzeug eines Pizza-Lieferdienstes erfasst. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen starb die Braunschweigerin noch an der Unfallstelle. Die Polizei hat das beteiligte Fahrzeug beschlagnahmt und untersucht den genauen Ablauf sowie die Ursache des Unfalls.
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 29. August 2026, gegen 20.45 Uhr. Nach Angaben der Polizei war ein 20 Jahre alter Mann mit dem Wagen eines Pizza-Lieferdienstes auf der Celler Straße stadteinwärts unterwegs. Er fuhr auf dem rechten von zwei Geradeausfahrstreifen.
In Höhe der von links einmündenden Amalienstraße wollte die 57-Jährige nach den bisherigen Erkenntnissen die Celler Straße zu Fuß von links nach rechts überqueren. Bevor sie die andere Straßenseite vollständig erreicht hatte, kam es zur Kollision mit dem Lieferfahrzeug. Die Frau wurde durch den Aufprall auf die Fahrbahn geschleudert und erlitt schwerste Verletzungen.
Rettungskräfte und Feuerwehr waren nach dem Unfall im Einsatz. Die unmittelbar begonnenen Rettungsmaßnahmen konnten das Leben der Frau jedoch nicht mehr retten. Sie starb noch am Unfallort. Die Polizei bezeichnete die Verstorbene als Braunschweigerin. Weitere persönliche Angaben veröffentlichte die Behörde nicht.
Der Verkehrsunfalldienst der Polizei Braunschweig übernahm die Aufnahme des Unfalls. Das beteiligte Fahrzeug des Pizza-Lieferdienstes wurde beschlagnahmt. Damit steht es für die weiteren Untersuchungen zur Verfügung. Welche konkreten Untersuchungen an dem Wagen vorgenommen werden sollen, teilte die Polizei zunächst nicht mit.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zur Ursache dauerten am Sonntagvormittag weiter an. Offiziell bestätigt war zunächst nicht, wie schnell der 20-Jährige unterwegs war, welche Ampelschaltungen zum Zeitpunkt der Kollision galten oder ob weitere Faktoren eine Rolle spielten. Auch Angaben darüber, ob Zeugen den entscheidenden Moment beobachtet haben, lagen zunächst nicht vor.
Damit ist bislang auch keine belastbare Aussage darüber möglich, wie es zu der Kollision kommen konnte. Die Polizei hat insbesondere keine Feststellung veröffentlicht, die dem Fahrer oder der Fußgängerin ein konkretes Fehlverhalten zuschreibt.
Für die Unfallaufnahme musste die Celler Straße nach Polizeiangaben in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Sperrung dauerte mehrere Stunden. Gegen 1 Uhr in der Nacht zum Sonntag konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Bereits unmittelbar nach dem Unfall waren mehrere Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr vor Ort. Am Sonntagmorgen bestätigte die Polizei den Tod der 57-Jährigen und veröffentlichte nähere Angaben zum bisherigen Ermittlungsstand.
Im Mittelpunkt der weiteren Ermittlungen steht nun die Rekonstruktion des Geschehens auf der mehrspurigen Celler Straße. Das beschlagnahmte Fahrzeug kann dabei ebenso eine Rolle spielen wie Spuren am Unfallort und mögliche Zeugenaussagen.
Zu einer möglichen strafrechtlichen Bewertung machte die Polizei zunächst keine Angaben. Ebenso wenig wurde veröffentlicht, ob gegen den 20-Jährigen bereits ein konkreter strafrechtlicher Anfangsverdacht benannt worden ist. Eine solche Einordnung lässt sich aus der bloßen Beteiligung an einem tödlichen Verkehrsunfall nicht ableiten.
Fest steht bislang, dass der 20-Jährige stadteinwärts fuhr und die 57-Jährige die Fahrbahn querte, als es zur Kollision kam. Wie die jeweiligen Verkehrsbedingungen unmittelbar vor dem Zusammenstoß waren, blieb zunächst offen.
Die Polizei Braunschweig hat angekündigt, den genauen Unfallhergang und die Ursache weiter zu untersuchen. Weitere gesicherte Erkenntnisse wurden bis Sonntagvormittag nicht veröffentlicht.
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