20-Jähriger stirbt bei Frontalzusammenstoß bei Weissach

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Verkehrsunfall im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg ist am Montagabend, 31. August 2026, ein 20 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Zwei Autos stießen auf der Kreisstraße 1907 zwischen Unterweissach und Auenwald-Unterbrüden zusammen. Der junge Mann wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und starb trotz Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle. Ein 34 Jahre alter Autofahrer erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können.

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Der Unfall ereignete sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Aalen gegen 19.15 Uhr. Der 20-Jährige war mit einem Mitsubishi von Unterweissach in Richtung Auenwald-Unterbrüden unterwegs. Auf der K 1907 kam ihm in einer Linkskurve ein 34-Jähriger mit einem VW entgegen. Dort kollidierten die beiden Fahrzeuge. Weshalb es zu dem Zusammenstoß kam, war am Dienstagmorgen noch nicht geklärt.

20-Jähriger in Mitsubishi eingeklemmt

Durch die Wucht der Kollision wurde der 20-Jährige in seinem Mitsubishi eingeklemmt. Die Feuerwehr musste ihn aus dem Fahrzeug befreien. Einsatzkräfte leiteten unmittelbar Reanimationsmaßnahmen ein, der Fahrer starb jedoch noch am Unfallort. Der 34 Jahre alte Fahrer des VW wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Weitere Verletzte nannte die Polizei in ihrer Mitteilung nicht.

Auch ein Rettungshubschrauber wurde zur Unfallstelle entsandt. Die Feuerwehr Weissach im Tal rückte nach Polizeiangaben mit vier Fahrzeugen und insgesamt 24 Einsatzkräften aus. Damit war neben der medizinischen Versorgung insbesondere die technische Rettung des eingeklemmten Fahrers erforderlich. Angaben dazu, ob der leicht verletzte 34-Jährige anschließend in ein Krankenhaus gebracht wurde, machte die Polizei zunächst nicht.

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Der Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen wurde von der Polizei auf insgesamt etwa 33.000 Euro geschätzt. Nähere Angaben zur Art der Schäden oder zum Zustand der Fahrzeuge nach dem Zusammenstoß veröffentlichte das Polizeipräsidium zunächst nicht.

K 1907 nach Unfall bis in die Nacht gesperrt

Die Kreisstraße 1907 musste nach dem tödlichen Verkehrsunfall im Rems-Murr-Kreis vollständig gesperrt werden. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Backnang unterstützten an der Unfallstelle bei den Absperrmaßnahmen und bei der anschließenden Reinigung der Fahrbahn. Erst gegen 3 Uhr am Dienstagmorgen konnte die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden. Damit dauerte die Sperrung mehrere Stunden.

Die Unfallstelle liegt zwischen dem Weissacher Ortsteil Unterweissach und Unterbrüden, einem Ortsteil der Gemeinde Auenwald. Beide Gemeinden gehören zum Rems-Murr-Kreis nordöstlich von Stuttgart. Die K 1907 verbindet die beiden Orte miteinander.

Zum genauen Ablauf unmittelbar vor dem Zusammenstoß gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Insbesondere ist bislang nicht geklärt, weshalb die beiden entgegenkommenden Fahrzeuge in der Linkskurve miteinander kollidierten. Die Polizei machte keine Angaben dazu, welchem der beiden Fahrzeuge unmittelbar vor dem Zusammenstoß welche Position auf der Fahrbahn zuzuordnen war. Auch mögliche Faktoren wie Geschwindigkeit, Fahrbahnzustand oder Ablenkung wurden in der amtlichen Mitteilung nicht als Ursache genannt.

Sachverständiger soll Unfallhergang untersuchen

Weil sich der genaue Unfallhergang zunächst nicht zweifelsfrei feststellen ließ, wurde auf Weisung der zuständigen Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger in die Ermittlungen einbezogen. Seine Aufgabe ist es, die Spuren und den Ablauf des Zusammenstoßes genauer zu untersuchen. Weitere Ergebnisse der Untersuchung lagen am frühen Dienstagmorgen noch nicht vor.

Damit bleibt insbesondere offen, wie es zu der frontalen Kollision auf der Kreisstraße kommen konnte. Die Polizei beschränkte sich in ihrer ersten Mitteilung ausdrücklich auf die Feststellung, dass beide Fahrzeuge in der Linkskurve aus bislang unbekannter Ursache zusammenstießen. Eine Verantwortlichkeit für den Unfall wurde nicht benannt.

Polizei sucht Zeugen des Unfalls

Für die weitere Rekonstruktion des Geschehens bittet das Polizeipräsidium Aalen mögliche Unfallzeugen um Hinweise. Gesucht werden Personen, die den Unfall selbst beobachtet haben oder Angaben machen können, die zur Klärung des Unfallhergangs beitragen könnten.

Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Aalen unter der Telefonnummer 07361/5800 entgegen. Diese Nummer veröffentlichte die Polizei ausdrücklich im Zusammenhang mit dem Zeugenaufruf.

Der tödliche Verkehrsunfall ereignete sich damit am Abend des 31. August auf einer regionalen Verbindungsstraße im Rems-Murr-Kreis. Offiziell bestätigt war am Dienstagmorgen, dass der 20-Jährige an der Unfallstelle starb und der zweite Fahrer leichte Verletzungen erlitt. Die Ursache des Frontalzusammenstoßes blieb zunächst ungeklärt. Die weiteren Ermittlungen sollen nun zusammen mit dem hinzugezogenen Sachverständigen Aufschluss über den genauen Ablauf geben.

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