Wäschereihalle steht in Flammen: Schaden in Millionenhöhe

hält Feuerwehr in Stuttgart die ganze Nacht in Atem
Symbolfoto

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Der Großbrand in Wäscherei Bad Säckingen hat in der Nacht zum Samstag eine Produktionshalle der Firma Geiger Textil zerstört. Rund 140 bis 150 Einsatzkräfte kämpften im Gewerbegebiet Trottäcker gegen die Flammen und verhinderten, dass das Feuer auf weitere Gebäude und eine Photovoltaikanlage übergriff. Zwei Feuerwehrangehörige wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden zunächst auf fünf bis sechs Millionen Euro.

Brand bei Geiger Textil breitet sich rasant aus

Die Brandmeldeanlage des Unternehmens alarmierte die Feuerwehr gegen 1.30 Uhr. Als die ersten Löschfahrzeuge eintrafen, brannte es nach Angaben der Feuerwehr im Inneren der Waschhalle. Nach ersten Erkenntnissen war dort eine Maschine in Brand geraten. Wegen der zahlreichen eingelagerten Textilien breitete sich das Feuer innerhalb kürzester Zeit aus. Bereits nach etwa fünf bis zehn Minuten stand die gesamte Halle im Vollbrand. Die Einsatzleitung forderte daraufhin zahlreiche weitere Kräfte aus Bad Säckingen und umliegenden Städten und Gemeinden an.

Da während der Nacht nicht gearbeitet wurde, hielten sich keine Beschäftigten in dem Gebäude auf. Eine Gefahr für Anwohner bestand laut Feuerwehr ebenfalls nicht. Der Rauch zog demnach senkrecht nach oben ab.

Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf weitere Gebäude

Trotz der massiven Brandausbreitung gelang es den Einsatzkräften, eine zweite Betriebshalle sowie benachbarte Gebäude zu schützen. Auch eine Photovoltaikanlage wurde nicht von den Flammen erfasst. Die trockene Witterung erschwerte den Einsatz zusätzlich. Durch die starke Hitzestrahlung entstanden rund um die Brandstelle mehrfach kleinere Flächenbrände, die von der Feuerwehr schnell gelöscht wurden.

Das öffentliche Wassernetz reichte für den umfangreichen Löscheinsatz zeitweise nicht aus. Die Feuerwehren verlegten deshalb mehrere lange Schlauchleitungen vom nahe gelegenen Rhein bis in das Gewerbegebiet. Auf diese Weise konnte die Wasserversorgung für den Großbrand in Wäscherei Bad Säckingen dauerhaft gesichert werden.

Rund 130 Feuerwehrleute im Einsatz

Insgesamt waren nach Angaben der Feuerwehr etwa 140 bis 150 Einsatzkräfte beteiligt, darunter rund 130 Feuerwehrangehörige. Neben allen Abteilungen der Feuerwehr Bad Säckingen rückten Kräfte aus Wehr, Murg, Laufenburg, Lauchringen, Waldshut-Tiengen und St. Blasien an. Auch das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei unterstützten den Feuerwehreinsatz in Bad Säckingen.

Zwei Feuerwehrleute erlitten leichte Verletzungen. Einer der Einsatzkräfte verletzte sich bei einem Sturz, ein weiterer zog sich eine leichte Brandverletzung zu. Weitere Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden. Die akute Gefahr war nach etwa drei bis vier Stunden unter Kontrolle.

Wäschereibrand Bad Säckingen hinterlässt zerstörte Halle

Die betroffene Waschhalle konnte nicht gerettet werden. Bis in die Morgenstunden suchten die Einsatzkräfte nach Glutnestern und löschten diese ab. Wegen vorhandener Reinigungschemikalien wurden zusätzliche Fachkräfte sowie ein Fachberater für Chemie hinzugezogen.

Gegen 5 Uhr ließ die Einsatzleitung einen Teil des Gebäudes mit einem Bagger einreißen. Der verbliebene Hallenbereich gilt als einsturzgefährdet. Nach ersten Schätzungen der Polizei liegt der Sachschaden zwischen fünf und sechs Millionen Euro. Weshalb die Maschine in Brand geraten war und was das Feuer letztlich ausgelöst hat, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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