
In Düsseldorf, Dortmund und weiteren Teilen Nordrhein-Westfalens bleibt das Wetter am Samstag, 10. Oktober 2026, wechselhaft. Nach einem regnerischen Freitag erwarten die Menschen zeitweise Schauer, einzelne Auflockerungen und erneut auffrischenden Südwestwind. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hält besonders am Nachmittag vereinzelte Gewitter für möglich, bewertet die Wahrscheinlichkeit allerdings als gering. In mehreren Städten des Bergischen Landes sowie in Teilen Ostwestfalens gelten amtliche Dauerregenwarnungen noch bis in die Nacht zum Samstag.
Der Samstag beginnt in vielen Teilen Nordrhein-Westfalens mit wechselnder bis starker Bewölkung. Nach den Niederschlägen vom Freitag sind zunächst auch trockenere Abschnitte möglich. Im weiteren Tagesverlauf ziehen wieder Schauer durch. Besonders am Nachmittag kann sich die Schaueraktivität verstärken.
Nach dem DWD-Warnlagebericht für Nordrhein-Westfalen vom Freitag, 9. Oktober, 10.28 Uhr, frischt der Südwestwind am Samstagvormittag erneut auf. Örtlich werden Windböen zwischen 55 und 60 Kilometern pro Stunde erwartet. Betroffen sind insbesondere exponierte Lagen und Bereiche, in denen Schauer auftreten. Gegen Abend soll der Wind nachlassen.
Auch Gewitter sind nicht vollständig ausgeschlossen. Der DWD nennt eine geringe Wahrscheinlichkeit für einzelne Gewitter aus Nordwesten in der Nacht zum Samstag sowie erneut ab Samstagnachmittag bis in die Nacht zum Sonntag. Dabei könnten stürmische Böen bis etwa 65 Kilometer pro Stunde auftreten. Eine flächendeckende Gewitterlage wird für Nordrhein-Westfalen nicht vorhergesagt. Nordrhein-Westfalen+1
Die größten Niederschlagsmengen werden zunächst in der Nacht zum Samstag erwartet. In den Südweststaulagen des Bergischen Landes und am Teutoburger Wald sind nach DWD-Angaben örtlich 25 bis 30 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 12 bis 18 Stunden wahrscheinlich.
Für Wuppertal, Solingen und Remscheid liegt eine amtliche markante Wetterwarnung vor Dauerregen, Stufe 2, vor. Sie gilt von Freitag, 9. Oktober, 11 Uhr, bis Samstag, 10. Oktober, 3 Uhr. Für denselben Zeitraum bestehen entsprechende Warnungen für Leverkusen und mehrere Städte des Kreises Mettmann, darunter Mettmann, Erkrath, Haan, Hilden und Wülfrath.
Auch der Rheinisch-Bergische Kreis ist betroffen, beispielsweise mit Burscheid und Wermelskirchen. Im Oberbergischen Kreis gehört Hückeswagen zu den gewarnten Orten. Die Warnungen beziehen sich jeweils auf die konkret erfassten Stadtgebiete und nicht zwangsläufig auf jeden Ort des jeweiligen Kreises. wettergefahren.de+5
In Ostwestfalen sind ebenfalls mehrere Kommunen von Dauerregenwarnungen betroffen. Dazu gehören Detmold und Horn-Bad Meinberg im Kreis Lippe, Bad Lippspringe, Altenbeken und Lichtenau im Kreis Paderborn sowie Bad Driburg und Steinheim im Kreis Höxter. Auch dort reichen die Warnungen von Freitag, 11 Uhr, bis Samstag, 3 Uhr. Wettergefahren+5
Mit dem Ende dieser Warnungen um 3 Uhr ist nicht automatisch das Ende sämtlicher Niederschläge verbunden. Die Dauerregenphase soll bis Samstagfrüh abklingen. Einzelne Schauer bleiben anschließend möglich.
Für Düsseldorf lag in der amtlichen DWD-Warnübersicht mit Stand Freitag, 9. Oktober 2026, 17.59 Uhr, keine Kreiswarnung vor, die für den Samstag fortgilt. Auch für Dortmund war zu diesem Zeitpunkt keine Warnung ausgewiesen, deren Gültigkeit über Freitag um Mitternacht hinausreicht.
Für Dortmund-Nord und Dortmund-Süd bestand am Freitag eine Wetterwarnung vor Windböen, Stufe 1. Sie galt von 10 Uhr bis 24 Uhr und bezog sich auf Böen bis 60 Kilometer pro Stunde. In exponierten Lagen waren bis zu 70 Kilometer pro Stunde möglich. Diese Warnung endet am Übergang zum Samstag und darf deshalb nicht als Warnung für den Samstag tagsüber verstanden werden.
Anders ist die Lage in höheren Teilen des Hochsauerlandkreises. Für Winterberg, Olsberg, Brilon, Schmallenberg, Meschede und Bestwig gelten markante Wetterwarnungen vor Sturmböen, Stufe 2, noch bis Samstag um 6 Uhr. Oberhalb von 600 Metern werden Böen bis 70 Kilometer pro Stunde, in besonders exponierten Lagen bis 85 Kilometer pro Stunde erwartet.
Diese Höhenwarnungen bedeuten nicht, dass sämtliche Ortslagen der genannten Kommunen gleichermaßen betroffen sind. Für die genannten Gebiete waren im überprüften Stand keine Unwetterwarnungen der Stufe 3 und keine extremen Unwetterwarnungen der Stufe 4 ausgewiesen. Wettergefahren+5
Für Düsseldorf werden am Samstag Temperaturen von etwa 11 Grad am Morgen bis 15 oder 16 Grad am Nachmittag erwartet. Die Wettervorhersage der Landeshauptstadt nennt eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von 60 Prozent, Regenschauer und Südwestwind der Stärke 3 Beaufort. Der DWD berechnet für die Station Düsseldorf eine Höchsttemperatur um 16 Grad und erwartet zeitweise leichten Regen. Stärkere Böen sind insbesondere in Schauernähe möglich.
In Dortmund bewegen sich die Temperaturen laut der veröffentlichten Vorhersage von Wetterdienst.de am Samstag zwischen etwa 9 und 14 Grad. Am Vormittag sind Auflockerungen möglich. Für die Zeit zwischen 12 und 18 Uhr wird dagegen eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent angegeben. Für diesen Zeitraum werden etwa 1 bis 2,2 Liter Regen pro Quadratmeter berechnet. Der mittlere Südwestwind liegt nach dieser Vorhersage bei rund 19 Kilometern pro Stunde und kann in Böen deutlich auffrischen. Landeshauptstadt Düsseldorf+2
Auch in Essen, Münster und Ostwestfalen zeigt sich das Wetter wechselhaft. Die DWD-Stationsvorhersagen ergeben folgende Werte für Samstag:
| Ort | Temperatur am Morgen | Höchsttemperatur |
|---|---|---|
| Düsseldorf | 11 °C | 16 °C |
| Essen | 10 °C | 14 °C |
| Münster | 11 °C | 15 °C |
| Bad Lippspringe | 10 °C | 15 °C |
| Kahler Asten | 6 °C | 9 °C |
Für Essen, Münster und Bad Lippspringe rechnet der DWD zeitweise mit leichtem Regen. Auf dem Kahlen Asten bleibt es deutlich kühler. Dort sind auch stärkere Windböen möglich. Wuppertal, Solingen und Remscheid liegen ebenfalls im Einflussbereich der wechselhaften Wetterlage. In der Nacht zuvor steht dort allerdings die noch laufende Dauerregenwarnung im Vordergrund. früh+2
Für den Wochenendverkehr sind vor allem die nassen Straßen und der zeitweise böige Wind von Bedeutung. In den Gebieten mit amtlicher Dauerregenwarnung weist der DWD auf mögliche örtliche Überflutungen von Straßen und Unterführungen hin. Die Warnhinweise empfehlen, das Fahrverhalten an die Bedingungen anzupassen und überflutete Abschnitte zu meiden.
Für den Berufsverkehr in der Nacht sowie für Fahrten am frühen Samstagmorgen sind besonders die bis 3 Uhr gültigen Regenwarnungen relevant. Am weiteren Samstag können sich die Bedingungen auf einzelnen Strecken durch Schauer und Windböen kurzfristig verändern.
Für den Bahnverkehr und die Flughäfen Düsseldorf und Dortmund lässt sich aus der Wetterprognose allein keine konkrete Einschränkung ableiten. Ob einzelne Zugverbindungen oder Flüge betroffen sein werden, hängt von den tatsächlichen Wetterverhältnissen und den Entscheidungen der jeweiligen Betreiber ab. Amtlich belegte, wetterbedingte Streckensperrungen oder Flugausfälle für Samstag ergeben sich aus den ausgewerteten Wetterwarnungen nicht.
Bei Veranstaltungen im Freien sind vor allem die Windböen zu berücksichtigen. Zu den veröffentlichten DWD-Hinweisen bei Windwarnungen gehört das Sichern loser Gegenstände, beispielsweise von Zelten und Abdeckungen. Für landwirtschaftliche Arbeiten sind die regional unterschiedlichen Niederschlagsmengen relevant. Die für einzelne Orte prognostizierten 25 bis 30 Liter pro Quadratmeter betreffen den gesamten Warnzeitraum und lassen keine Aussage über flächendeckende Schäden oder Ernteausfälle zu.
Mit Höchstwerten zwischen 13 und 16 Grad entspricht das Temperaturniveau am Samstag weitgehend dem jahreszeitlich Üblichen. In Düsseldorf liegt das langjährige mittlere Tagesmaximum im Oktober bei rund 15 Grad. Auffälliger als die Temperatur sind deshalb die wiederholten Niederschläge und die zeitweise kräftigen Windböen. StatsClimat
Am Sonntag, 11. Oktober, setzt sich das wechselhafte Wetter nach DWD-Prognose fort. Bei wechselnder bis starker Bewölkung sind vor allem im Norden Nordrhein-Westfalens weitere Schauer und einzelne Gewitter möglich. Die Höchsttemperaturen erreichen 12 bis 15 Grad, im Hochsauerland etwa 9 Grad. Der Westwind kann gebietsweise starke, in Gewitternähe auch stürmische Böen bringen.
In der Nacht zum Montag lassen die Niederschläge voraussichtlich nach. Die Temperaturen sinken verbreitet auf 7 bis 4 Grad, örtlich kann sich Nebel bilden.
Für Montag, 12. Oktober, erwartet der DWD eine deutliche Wetterberuhigung. Es soll heiter bis wolkig und überwiegend trocken bleiben. Die Temperaturen steigen auf 13 bis 18 Grad, in Düsseldorf nach der Stationsvorhersage auf etwa 17 Grad. Der Wind weht dann meist nur schwach aus südlichen Richtungen.
Damit bleibt der Samstag zunächst ein wechselhafter Herbsttag mit Schauern und zeitweise kräftigem Wind. Eine deutlich ruhigere Wetterphase zeichnet sich erst zum Wochenbeginn ab. Bericht NRW+2
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