Wolfsland – 20 Stunden: ARD-Krimi heute im Ersten

Wolfsland 20 Stunden Symbolbild
Symbolbild mit KI erstellt

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Heute Abend um 22:05 Uhr zeigt Das Erste den ARD-Krimi Wolfsland – 20 Stunden. Die elfte Folge der beliebten Görlitz-Krimireihe bringt das gewohnte Ermittlerduo in einen 20-stündigen Alptraum – direkt in den eigenen vier Wänden. Götz Schubert und Yvonne Catterfeld stehen im Mittelpunkt eines Falls, der zeigt, wie unvermittelt das Verbrechen in den privaten Alltag einbrechen kann.

Handlung von Wolfsland 20 Stunden: Ein Schrei durchs Treppenhaus

Kommissar Burkhard „Butsch“ Schulz hat sich von einer schweren Verletzung erholt und ist spürbar in Hochform. Zusammen mit seiner Kollegin Viola Delbrück schleppt er Möbel in seine neue Wohnung – ein seltener Moment der Leichtigkeit zwischen den beiden so unterschiedlichen Charakteren. Der neue Vermieter Brasewitz begrüßt ihn herzlich und meint, er sei froh, einen Polizisten im Haus zu haben. Das klingt zunächst wie eine nette Geste.

Kurz darauf schallt ein gellender Schrei durchs Treppenhaus. Butsch und Viola reagieren sofort: In Brasewitz‘ Wohnung finden sie den Vermieter mit einer Stichwunde in der Brust, röchelnd auf dem Boden. Kurze Zeit später stirbt er. Während Viola sich um den Sterbenden kümmert, versucht Butsch den Täter zu fassen – der scheint jedoch spurlos verschwunden zu sein. Es ist der Beginn eines Alptraums, der genau zwanzig Stunden andauern wird.

Die Episode wurde am 22. Dezember 2022 erstmals ausgestrahlt und war ein enormer Publikumserfolg: 6,55 Millionen Zuschauer verfolgten die Erstausstrahlung bei einem Marktanteil von 23,8 Prozent im Ersten – ein starkes Zeugnis für die Zugkraft der Reihe auch über die Weihnachtszeit.

Das Ermittlerduo: Butsch und Viola Delbrück

Burkhard „Butsch“ Schulz und Viola Delbrück sind eines der eigenwilligsten Ermittlerpaare im deutschen Fernsehen. Butsch (Götz Schubert) ist in Görlitz verwurzelt wie kaum jemand sonst – stur, lebensklug und mit einer Biografie voller enttäuschter Hoffnungen. Viola (Yvonne Catterfeld) ist das genaue Gegenteil: eine Hamburgerin, die einst vor ihrem alten Leben floh und in der östlichsten Stadt Deutschlands einen Neuanfang suchte.

In „Wolfsland 20 Stunden“ erleben die Zuschauer das Duo in einer ungewohnten Verfassung: Butsch vitaler denn je, Viola mit ihren Dämonen im Griff – beide fast aufgeräumt und zufrieden. Genau dieser Moment der Entspannung macht den Einbruch des Verbrechens umso wuchtiger. Regisseur Cüneyt Kaya nutzt diese Fallhöhe bewusst, um Druck und Tempo der Handlung zu steigern.

Wolfsland 20 Stunden – ein ARD-Krimi aus Görlitz

Die Wolfsland-Reihe gehört seit ihrer Premiere im Jahr 2016 zu den verlässlichsten Krimi-Formaten im ARD-Programm. Produziert wird sie von Molina Film im Auftrag des MDR; alle Filme entstehen in Görlitz und Umgebung. Die Stadt an der Neiße – mit ihrer historischen Altstadt, den Gründerzeitfassaden und der unmittelbaren Nähe zu Polen – ist weit mehr als eine hübsche Kulisse. Sie verleiht der Reihe eine eigene Atmosphäre, die in keinem anderen deutschen Krimi so spürbar ist. Görlitz ist übrigens auch international als Filmstadt bekannt: Zahlreiche Hollywood-Produktionen wurden hier gedreht, weil die Architektur so unberührt wirkt.

Mit inzwischen 16 abgedrehten Folgen hat sich Wolfsland als eine der produktivsten öffentlich-rechtlichen Krimireihen etabliert. Der aktuelle Sendetermin reiht sich ein in ein starkes ARD-Krimi-Programm: Zuletzt war im Ersten auch der ARD-Krimi Zielfahnder – Kalte Sonne zu sehen, ebenfalls ein packender Thriller mit starker Besetzung. Auch andere ARD-Krimis wie Morden im Norden setzen auf das Erfolgsrezept aus regionaler Verankerung und starker Figurenchemie.

Götz Schubert und Yvonne Catterfeld: Die Gesichter von Wolfsland

Götz Schubert, 1965 in Leipzig geboren, zählt zu den profiliertesten deutschen Charakterdarstellern. Seit den 1990er-Jahren ist er in unzähligen Film- und Serienproduktionen zu sehen. Als Butsch Schulz hat er eine Figur erschaffen, die unverwechselbar ist: rau, direkt, mit einem trockenem Humor – und letztlich immer auf der Seite der Gerechtigkeit.

Yvonne Catterfeld, 1979 in Erfurt geboren, machte sich zunächst als Sängerin einen Namen – ihr Debütsingle „Für dich“ aus dem Jahr 2003 wurde zu einem der meistverkauften deutschen Popsongs jener Zeit. Doch längst hat sie sich als ernstzunehmende Schauspielerin etabliert. Ihre Darstellung der Viola Delbrück zeigt eine Figur in ständiger Entwicklung: verletzlich, entschlossen, eigensinnig. Das Zusammenspiel mit Schubert ist der Kern, der die Reihe trägt. Ähnlich erfolgreiche ARD-Krimis setzen ebenfalls auf starke Duo-Konstellationen.

Regie und Drehbuch

Die Regie von „Wolfsland – 20 Stunden“ übernahm Cüneyt Kaya, der die Episode als komprimierte Echtzeit-Spannung inszeniert: Der Titel ist Programm – die Handlung umspannt exakt zwanzig Stunden und lässt dem Zuschauer kaum Luft zum Atmen. Das Drehbuch stammt von Sönke Lars Neuwöhner und Sven Poser, die bereits mehrere Wolfsland-Folgen verantwortet haben und das Duo Butsch/Viola bestens kennen.

Sendung verpasst? Wolfsland in der ARD Mediathek

Wer den heutigen Sendetermin um 22:05 Uhr verpasst, findet „Wolfsland – 20 Stunden“ im Anschluss in der ARD Mediathek. Dort sind auch ältere Folgen der Reihe verfügbar – ideal für alle, die den Görlitzer Krimi von Anfang an erleben möchten. Die Reihe ist in der Mediathek nach Episodennummer sortiert und lässt sich bequem in der richtigen Reihenfolge schauen.

Quellen: IMDB, Degeto Film, Evangelisch.de, Goerlitz.de

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