
Ein musikalischer Auftritt aus Schrottteilen, Metall und selbst gebauten Maschinen hat am Sonntag im „ZDF-Fernsehgarten“ für geteilte Reaktionen gesorgt. Moderatorin Andrea Kiewel stellte im Rahmen der Ausgabe „Rock im Garten“ den Berliner Künstler Kolja Kugler und dessen „One Love Machine Band“ vor. Während das Publikum auf dem Mainzer Lerchenberg die ungewöhnliche Darbietung mit Applaus begleitete, äußerten sich einige Zuschauer in sozialen Netzwerken deutlich kritischer.
Kolja Kugler baut ausrangierte Gegenstände und technische Bauteile zu beweglichen Figuren um. Seine mechanischen Musiker bestehen unter anderem aus Fahrzeugteilen, alten Antennen, Metallstücken und weiteren Fundmaterialien. Einige der Konstruktionen spielen Instrumente oder erzeugen über mechanische Bewegungen eigene Klänge.
Andrea Kiewel kündigte den Auftritt als eine besondere Premiere für den „ZDF-Fernsehgarten“ an. Kugler erklärte während der Sendung, dass er teilweise mehrere Jahre an einzelnen Figuren gearbeitet habe. Zur Gruppe gehören unter anderem ein mechanischer Schlagzeuger, eine Reihe kleiner Robotervögel und verschiedene Figuren mit humorvollen Namen.
Nach der Vorstellung spielte die Roboterband eine musikalische Kostprobe. Der Auftritt setzte weniger auf einen klassischen Rocksound als auf rhythmisches Klappern, mechanische Geräusche und ungewöhnliche Klangfolgen. Das Publikum vor Ort reagierte darauf mit Applaus und Jubel.
Im Internet fiel das Urteil einiger Zuschauer wesentlich zurückhaltender aus. Auf der Plattform X wurde der Klang unter anderem als unausgereift oder unangenehm bezeichnet. Andere Nutzer verglichen die Geräusche mit einer alten Maschine oder durcheinanderfallenden Instrumenten. Einzelne Kommentatoren gaben an, den Ton während des Auftritts ausgeschaltet zu haben.
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