Attacke nahe Hauptbahnhof: Mann versucht Bundespolizist Waffe zu entreißen

Brutaler Angriff mit zerbrochener Glasflasche im Hauptbahnhof Münster
Symbolbild: David Olef

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Münster. Ein routinemäßiger Fußweg zweier Bundespolizisten vom Hauptbahnhof Münster zurück zur Wache ist am Samstagnachmittag abrupt eskaliert. Ein 35-jähriger Mann soll unvermittelt nach der Dienstwaffe eines Beamten gegriffen haben. Nur die technischen Sicherungen im Holster verhinderten offenbar, dass sich die Situation weiter zuspitzte.

Unvermittelter Zugriff auf die Schusswaffe

Nach Angaben der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin ereignete sich der Vorfall am 28. Februar im Umfeld des Hauptbahnhofs. Die Streife war zu Fuß unterwegs, als der Mann an den Einsatzkräften vorbeiging und plötzlich versuchte, die im Holster gesicherte Waffe eines Beamten herauszuziehen. Dank der integrierten Sicherungssysteme ließ sich die Dienstwaffe jedoch nicht lösen. Die Polizisten reagierten sofort, brachten den 35-Jährigen zu Boden und legten ihm Handfesseln an, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Zweite Eskalation auf der Wache

Damit war der Einsatz allerdings noch nicht beendet. Auf der Wache kam es wenig später zu einem weiteren Zwischenfall. Nachdem die Fesseln gelöst worden waren, soll der Mann erneut versucht haben, an eine Dienstwaffe zu gelangen. Die Beamten griffen umgehend ein und fixierten ihn ein weiteres Mal. Nach Einschätzung der Behörden befand sich der aus Velen stammende deutsche Staatsangehörige in einer psychischen Ausnahmesituation. Er wurde anschließend in eine Fachklinik eingewiesen.

Gegen den Mann ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Zu den konkreten Vorwürfen äußerte sich die Bundespolizei bislang nicht näher. Verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand.

Quelle: Polizei Münster (ots)

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