
Münster. Die Polizei Münster hat eine 21-jährige Autofahrerin gestoppt, die auf der B51 deutlich zu schnell unterwegs war. Der Vorfall ereignete sich bereits am Mittwoch, 10. Juni 2026, gegen 11.24 Uhr auf Höhe der Mondstraße. Nach Angaben der Polizei fuhr die Münsteranerin mit ihrem Mercedes in Richtung Warendorf. Erlaubt waren an der Stelle 70 km/h.
Den Beamten fiel der Wagen auf, weil er auf der Bundesstraße 51 deutlich schneller unterwegs war als erlaubt. Die Polizisten nutzten ein sogenanntes ProViDa-Fahrzeug. Mit diesem System können Geschwindigkeitsverstöße im laufenden Verkehr dokumentiert werden. Gemessen wurde bei der 21-Jährigen eine Geschwindigkeit von 172 km/h.
An der betreffenden Stelle auf der B51 gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Die gemessene Geschwindigkeit lag damit mehr als doppelt so hoch. Auch nach Abzug der vorgeschriebenen Toleranz bleibt der Verstoß nach Angaben der Polizei erheblich. Gegen die Autofahrerin wird nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Für den festgestellten Geschwindigkeitsverstoß sieht der Bußgeldkatalog ein Bußgeld in Höhe von 700 Euro vor. Außerdem drohen der 21-jährigen Fahrerin zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von drei Monaten. Die Polizei Münster weist mit dem Fall erneut auf die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit hin, besonders auf stark befahrenen Bundesstraßen wie der B51.
Die Stadtverwaltung und die Polizei werden die Entwicklung am Servatiiplatz eng begleiten und, wenn nötig, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten eingreifen. Die Stadt wird immer dann als Ordnungsbehörde tätig, wenn geltende Regeln verletzt und die öffentliche Sicherheit durch konkrete Verhaltensweisen von Personen gefährdet wird.
Am Servatiiplatz kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Erst kürzlich gerieten dort zwei Männer in einen Streit, der in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Die Polizei konnte die Kontrahenten trennen und hat ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 17-jährigen Tatverdächtigen eingeleitet.
Eine spezielle Ermittlungskommission der Polizei kümmert sich um den Servatiiplatz. In den vergangenen acht Wochen hat diese bereits 25 Strafverfahren eingeleitet. Zudem wurde ein 22-jähriger Tatverdächtiger festgenommen, der im Verdacht steht, über einen längeren Zeitraum am Servatiiplatz mit Marihuana und Kokain gehandelt zu haben
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