
Münster. Frische Farbe, ein zurückgelassener Rucksack und ein gescheiterter Fluchtversuch: Am Güterbahnhof Münster hat die Bundespolizei am frühen Sonntagmorgen zwei junge Männer gestellt, die im Verdacht stehen, eine abgestellte Eurobahn großflächig besprüht zu haben. Ein Zeuge hatte zuvor den entscheidenden Hinweis gegeben.
Nach Angaben der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin wurden die Einsatzkräfte am 1. März auf verdächtige Personen im Bereich der Bahnanlagen aufmerksam gemacht. Als die beiden Männer die herannahenden Beamten bemerkten, versuchten sie offenbar, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Die Bundespolizisten nahmen die Verfolgung auf und stellten die Tatverdächtigen kurze Zeit später.
An der Kleidung der Männer wurden Farbanhaftungen festgestellt, die auf eine frische Sprühaktion hindeuten. Beide, ein 21-Jähriger aus Münster und ein 22-Jähriger aus Telgte, wurden zur weiteren Sachverhaltsklärung zur Dienststelle gebracht.
Während der Flucht war nach Polizeiangaben ein Rucksack zurückgelassen worden. Darin befanden sich mehrere Spraydosen sowie Handschuhe. Zudem wurde eine Warnweste aufgefunden und sichergestellt. Ob durch das Tragen dieser Weste der Eindruck erweckt werden sollte, es handele sich um Mitarbeiter eines Bahnunternehmens, ist nun Teil der laufenden Ermittlungen.
Im Abstellbereich entdeckten die Beamten an einer Eurobahn frische Graffiti mit einer Gesamtfläche von rund 26 Quadratmetern. Der entstandene Schaden dürfte entsprechend erheblich sein.
Gegen die beiden deutschen Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Neben strafrechtlichen Konsequenzen müssen sie nach Angaben der Bundespolizei damit rechnen, für die Reinigung und Beseitigung der Schäden finanziell in Anspruch genommen zu werden.
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