
Ein schwerer Verkehrsunfall hat in der Nacht auf Sonntag einen Großeinsatz auf der Autobahn 4 bei Dresden ausgelöst. Ein Transporter überschlug sich nahe der Anschlussstelle Wilder Mann und kam neben der Fahrbahn zum Liegen. Zwei Männer wurden verletzt und mussten von Einsatzkräften aus dem Fahrzeug befreit werden. Die Rettungsarbeiten dauerten mehrere Stunden, während die Autobahn in Richtung Görlitz vollständig gesperrt war. Das geht aus einer Mitteilung der Feuerwehr Dresden hervor.
Der Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht auf der Autobahn 4 in Fahrtrichtung Görlitz. Gegen 0.55 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert, nachdem ein Notruf über einen schweren Verkehrsunfall eingegangen war.
Nach Angaben der Feuerwehr bestätigte sich die Meldung beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte. Ein Mercedes-Transporter mit Pritschenaufbau hatte sich aus bislang ungeklärter Ursache überschlagen. Das Fahrzeug lag rechts neben der Fahrbahn unterhalb einer Böschung auf der Fahrerseite.
Die beiden Insassen waren zwar ansprechbar, konnten das Fahrzeug jedoch nicht selbstständig verlassen. Deshalb bereiteten die Einsatzkräfte zunächst die technische Rettung vor. Dazu sicherten sie die Unfallstelle und leuchteten den Bereich weiträumig aus. Anschließend wurden hydraulische Rettungsgeräte eingesetzt, um eine Öffnung für die Versorgung und Befreiung der Verletzten zu schaffen.
Während der Arbeiten stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich zusätzlich ein Hund im Transporter befand. Das Tier wurde zunächst aus dem Fahrzeug geholt und an eine spezielle Einheit für Tierrettung übergeben.
Für die Befreiung der beiden Männer öffneten die Einsatzkräfte das Fahrzeugdach mithilfe von Säbelsäge und hydraulischem Rettungsgerät. Gleichzeitig entfernten sie einen Teil der Leitplanke, damit die Verletzten später sicher zum Rettungswagen transportiert werden konnten. Auch die Böschung neben der Fahrbahn wurde mit Steckleiterteilen begehbar gemacht.
Nach Abschluss der technischen Rettung konnten der 39-jährige Fahrer und sein 32-jähriger Beifahrer das Fahrzeug eigenständig verlassen. Beide wurden anschließend vom Rettungsdienst versorgt und unter notärztlicher Begleitung in Krankenhäuser gebracht.
Der Hund wurde nach Rücksprache mit dem Fahrer in das Tierheim Dresden-Stetzsch gebracht.
Im Anschluss sicherten die Einsatzkräfte auslaufende Betriebsstoffe aus dem Unfallfahrzeug. Während der gesamten Rettungsarbeiten blieb die Autobahn 4 in Richtung Görlitz vollständig gesperrt. Insgesamt waren nach Angaben der Feuerwehr 37 Einsatzkräfte verschiedener Feuer- und Rettungswachen sowie einer Stadtteilfeuerwehr beteiligt.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, um die Ursache des Unfalls zu klären.
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