
Ein neues Schuljahr auf dem Skateboard beginnt bald in Nordrhein-Westfalen. Wie die Provinzial mit Sitz in Münster mitteilt, startet das Projekt „skate-aid@school“ auch 2026 wieder an mehreren Schulen im Land und bringt von April bis September Skateboarding in den Unterricht.
Hinter dem Angebot stehen die Provinzial und skate-aid, eine Initiative der Titus Dittmann Stiftung. Das Projekt richtet sich an Schulklassen der Primarstufe und der Sekundarstufe I. Ziel ist es nicht nur, Bewegung in den Schulalltag zu bringen, sondern auch Ausdauer, Selbstvertrauen und soziale Fähigkeiten zu fördern.
Geplant sind in diesem Jahr insgesamt zwölf Workshop-Wochen an Schulen in Nordrhein-Westfalen. Jede dieser Wochen umfasst fünf Einheiten mit jeweils 90 Minuten. Laut Mitteilung lassen sich die Termine in Abstimmung mit skate-aid flexibel in den Stundenplan einbauen. Vorgesehen ist das Format jeweils für eine Klasse mit rund 25 Schülerinnen und Schülern.
Der Auftakt ist bereits terminiert. Der erste Workshop soll ab dem 31. März 2026 am Familiengrundschulzentrum Sonnenstraße in Düsseldorf stattfinden. Begleitet wird der Start dort von einer Geschäftsstelle der Provinzial. Für die Schulen bedeutet das Projekt, dass sportliche Aktivität nicht nur als Zusatzprogramm angeboten wird, sondern direkt in den Unterricht eingebunden werden kann.
Während der Workshop-Woche wird vor Ort ein mobiler Skatepark aufgebaut. Zudem stellen die Organisatoren professionelle Ausrüstung bereit, damit die Kinder und Jugendlichen die Übungen unter betreuten Bedingungen ausprobieren können. Damit reagiert das Projekt auch auf die Frage, wie Schulen Bewegung, Motivation und niedrigschwellige Gemeinschaftserlebnisse stärker in den Alltag integrieren können. Gerade weil das Angebot zeitlich begrenzt, aber klar strukturiert ist, lässt es sich vergleichsweise gut in den regulären Schulbetrieb einpassen.
Nach Angaben der Provinzial und von skate-aid soll das Projekt mehr sein als ein reines Sportangebot. Im Mittelpunkt steht auch die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Wer auf dem Skateboard erste Unsicherheiten überwindet, neue Bewegungen lernt und kleine Fortschritte erlebt, trainiert nach Darstellung der Beteiligten zugleich Durchhaltevermögen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Die Kooperation zwischen der Provinzial und skate-aid besteht seit 2021. Nach Angaben des Unternehmens sollen damit gezielt Bewegung sowie soziale und körperliche Kompetenzen gefördert werden. Hinzu kommt ein praktischer Aspekt, der für Schulen relevant sein dürfte: Damit nach der Workshop-Woche weitergeübt werden kann, erhalten die teilnehmenden Schulen eigenes Equipment. So endet das Angebot nicht mit dem letzten Termin, sondern kann in den Schulalltag hineinwirken.
skate-aid selbst wurde 2009 von Titus Dittmann gegründet und arbeitet inzwischen nach eigenen Angaben in 18 Ländern auf vier Kontinenten. Die Initiative setzt Skateboarding als pädagogisches Werkzeug ein, um Integration, Inklusion und Gemeinschaft zu fördern.
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