
Münster. Wegen einer Blindgänger-Untersuchung in Münster kommt es am Mittwoch, 15. April, in mehrerenn Abschnitten der Lahnstraße, Emsstraße und Moselstraße zu Sperrungen. Dort lässt die Stadt Georadarbefahrungen durchführen, um mögliche Kampfmittel im Untergrund aufzuspüren. Für Anwohner bedeutet das zeitweise Einschränkungen bei Parken und Zufahrt.
Nach Angaben der Stadt Münster finden die Untersuchungen in der Lahnstraße zwischen den Hausnummern 2 und 34, in der Emsstraße zwischen den Hausnummern 12 und 24 sowie in der Moselstraße zwischen den Hausnummern 2 und 6 statt. Die betroffenen Abschnitte werden im Verlauf des Tages nacheinander vollständig gesperrt.
Die Arbeiten laufen am Mittwoch zwischen 7.30 Uhr und 15 Uhr. In diesem Zeitraum müssen Anwohner und Verkehrsteilnehmer in den betroffenen Bereichen mit Behinderungen rechnen.
Bei der Maßnahme setzt die Stadt auf sogenannte Georadarbefahrungen. Mit diesem Verfahren kann der Untergrund untersucht werden, um mögliche Blindgänger oder andere Kampfmittel zu erkennen. Solche Voruntersuchungen gelten als wichtiger Schritt, bevor größere Bauarbeiten beginnen.
Die Stadt bereitet damit eine gemeinsame Baumaßnahme des Amtes für Mobilität und Tiefbau und der Stadtnetze Münster vor. Vor Beginn dieser Arbeiten soll geklärt werden, ob sich im Boden mögliche Gefahrenstellen befinden.
Damit die Untersuchungsfahrzeuge ungehindert arbeiten können, dürfen in den betroffenen Straßenbereichen keine Fahrzeuge am Fahrbahnrand stehen. Deshalb wurden dort Halteverbote eingerichtet.
Auch die Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken ist während der laufenden Arbeiten nicht möglich. Gehwege bleiben nach Angaben der Stadt dagegen ohne Einschränkungen nutzbar.
Die Blindgänger-Untersuchung ist Teil der Vorbereitung auf eine größere Baustelle. Voraussichtlich ab Anfang Mai wollen Stadt Münster und Stadtnetze Münster dort mit Kanal- und Straßenbau beginnen und zusätzlich Versorgungsleitungen verlegen.
Für die gesamte Baumaßnahme ist eine Dauer von rund 15 Monaten vorgesehen. Weitere Informationen zu Ablauf und Auswirkungen will die Stadt rechtzeitig gesondert bekanntgeben.
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