
Dülmen. Nach einem Messerangriff in Dülmen ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei wegen des Verdachts eines schweren Gewaltdelikts innerhalb einer Familie. Ein 48-jähriger Mann wurde am Mittwochmorgen in einem Mehrfamilienhaus an der Marktstraße lebensgefährlich verletzt. Sein 46-jähriger Bruder wurde später in Münster vorläufig festgenommen.
Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei soll es gegen 5.30 Uhr in der gemeinsamen Wohnung des Verletzten und der Eltern zu einer familiären Auseinandersetzung gekommen sein. Dabei soll der 46-Jährige seinem Bruder Schnitt- und Stichverletzungen zugefügt haben. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige vom Tatort.
Der 48-Jährige war nach dem Angriff zeitweise in Lebensgefahr. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Im Zuge der Fahndung stellten Polizisten den 46-Jährigen später in Münster und nahmen ihn vorläufig fest. Das mutmaßliche Tatwerkzeug wurde in Dülmen sichergestellt.
Die Polizei Münster hat die Ermittlungen übernommen und eine Mordkommission eingerichtet. Sie steht unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Michael Reitz. Der genaue Ablauf der Tat ist nach Behördenangaben noch nicht geklärt.
Auch zum möglichen Motiv gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Nach Angaben der Ermittler liegen erste Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung des 46-jährigen Beschuldigten vor. Die Ermittlungen dauern an.
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