Neue Phase am Hansaring: Münster muss sich weiter auf Baustelle einstellen

Am Hansaring in Münster wechselt die Fernwärme-Baustelle die Straßenseite. Die Verkehrsführung bleibt bestehen.
Foto: Caroline Muffert

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Münster. Am Hansaring in Münster geht der Ausbau des Fernwärmenetzes in die nächste Phase. In der Nacht vom 7. auf den 8. Mai 2026 wechselt die Baustelle die Straßenseite. Für den Verkehr ändert sich dadurch zunächst wenig, doch die Arbeiten werden das Quartier weiterhin über einen langen Zeitraum prägen. Die neue Baustelleneinrichtung soll voraussichtlich bis Ende 2027 bestehen bleiben.

Nächster Bauabschnitt beginnt am Hansaring

Die vorbereitenden Arbeiten für den kommenden Abschnitt sind abgeschlossen. Nun wird das Baufeld auf die andere Straßenseite verlegt. Hintergrund ist der geplante Lückenschluss im Fernwärmenetz zwischen der Bremer Straße und der Soester Straße. Die neuen Leitungen in der Bremer Straße sollen mit bereits vorhandenen Leitungen im Bereich der Soester Straße verbunden werden.

Verkehrsführung bleibt vorerst unverändert

Trotz des Seitenwechsels bleibt die bisherige Verkehrsregelung bestehen. Der Hansaring ist weiterhin nur als Einbahnstraße in Richtung Hafenstraße beziehungsweise Ludgerikreisel befahrbar. Auch die Bremer Straße bleibt Einbahnstraße in Richtung Hauptbahnhof. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann den Baustellenbereich weiterhin passieren.

Warum die Bauarbeiten so lange dauern

Die Fernwärmearbeiten am Hansaring laufen bereits seit Mitte Februar 2026. Die lange Bauzeit hängt unter anderem mit den Dimensionen der Leitungen zusammen. Die Rohre haben einen Außendurchmesser von rund einem Meter und müssen tief verlegt werden. Hinzu kommen technische Anforderungen wie Grundwasserhaltung und feste Zeitfenster, in denen die neuen Leitungen in das bestehende Wärmenetz eingebunden werden können.

Teil eines größeren Fernwärmeausbaus in Münster

Die Arbeiten am Hansaring sind Teil des größeren Umbaus der Wärmeversorgung in Münster. Fernwärme soll dabei eine wichtige Rolle spielen, um die Stadt langfristig klimaneutraler zu versorgen. In den kommenden Jahren sollen nach städtischer Planung mehr Gebäude an das Wärmenetz angeschlossen und Gas- sowie Ölheizungen schrittweise ersetzt werden.

Weitere Ausweitung im Jahr 2027 geplant

Im weiteren Verlauf soll das Baufeld nach bisherigen Planungen im zweiten Halbjahr 2027 bis zur Lingener Straße erweitert werden. Dort soll ein Gebäude am Hansaring an das Wärmenetz angeschlossen werden. Parallel sind auch Arbeiten in der Dortmunder Straße angekündigt, die ebenfalls mit dem östlichen Strang des Fernwärmenetzes zusammenhängen.

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