Virtuell durch Münster und die Welt: Raphaelsklinik setzt auf Fahrradsimulator

Bike Labyrinth Raphaelsklinik Münster: Ein neuer Fahrradsimulator macht Therapie für ältere Patienten abwechslungsreicher.
Während der Übergabe des neuen „Bike Labyrinths“ an die Raphaelsklinik (v.l.): Burkhard Hillers, Ergotherapeut Andre Heinichen, Mirja Kuckhermann und Sabrina Schulz vom Fundraising der Raphaelsklinik. Foto: Alexianer

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Münster. Therapie auf dem Fahrrad, aber mit Blick auf New York, Rio oder Münster: In der Raphaelsklinik wird Bewegungstraining künftig digitaler. Ein neuer Fahrradsimulator soll vor allem älteren Patientinnen und Patienten helfen, physiotherapeutische Übungen abwechslungsreicher zu erleben. Möglich wurde das „Bike Labyrinth“ durch eine Spende der Sparkasse Münsterland Ost.

Spende der Sparkasse Münsterland Ost ermöglicht Anschaffung

Das Gerät hat einen Wert von rund 7.000 Euro. Möglich wurde die Anschaffung durch eine Spende der Sparkasse Münsterland Ost. Eingesetzt wird der Fahrradsimulator vor allem in der Geriatrischen Klinik der Raphaelsklinik, die zum Alexianer-Verbund gehört.

Mehr Motivation während der Physiotherapie

Der Simulator soll die therapeutischen Übungen abwechslungsreicher machen. Gerade ältere Patientinnen und Patienten profitieren davon, wenn Bewegungstraining nicht nur medizinisch notwendig ist, sondern auch interessanter gestaltet wird. Statt lediglich auf einem Trainingsrad zu sitzen, können sie während der Übung virtuell durch bekannte Städte oder Landschaften fahren.

Auch Münster ist virtuell erlebbar

Zur Auswahl stehen zahlreiche Städte und Regionen, darunter New York, Rio, Tokio und auch Münster. An manchen Kreuzungen oder Weggabelungen können die Nutzerinnen und Nutzer per Knopfdruck entscheiden, in welche Richtung sie weiterfahren möchten. Dadurch entsteht ein aktiveres Trainingserlebnis als bei klassischen Übungsgeräten.

Therapie soll kurzweiliger werden

Die Raphaelsklinik sieht in dem System eine zusätzliche Möglichkeit, notwendige Bewegungstherapie besonders für ältere Menschen angenehmer zu gestalten. Das digitale Angebot ersetzt die Therapie nicht, ergänzt sie aber um einen motivierenden Bestandteil. Für Patientinnen und Patienten kann der Blick auf wechselnde virtuelle Strecken eine willkommene Abwechslung im Klinikalltag sein.

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