ARD Komödie Rosen und Reis erzählt von Liebe im Ausnahmezustand

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
Tech Daily

Teilen:

Neue Beziehungskomödie zur Primetime im Ersten

Mit „Rosen und Reis“ zeigt Das Erste am Freitagabend eine neue deutsche Fernsehkomödie zur besten Sendezeit. Der 88 Minuten lange Film läuft am 22. Mai 2026 um 20.15 Uhr im Ersten und ist bereits seit dem 20. Mai in der ARD Mediathek abrufbar. Im Mittelpunkt stehen mehrere Paare, deren Beziehungen kurz vor einer Hochzeit aus dem Gleichgewicht geraten. Der Film knüpft an den NDR Silvesterfilm „Käse und Blei“ aus dem Jahr 2019 an und führt dessen Figuren weiter.

Ein Seitensprung bringt mehrere Beziehungen ins Wanken

Die Handlung setzt bei Maike und Sören an. Maike ist fremdgegangen, Sören kommt damit nicht zurecht. Um die Schieflage in der Ehe auszugleichen, macht Maike ihrem Mann einen ungewöhnlichen Vorschlag: Auch er solle einen Seitensprung haben dürfen. Was zunächst wie ein verzweifelter Versuch wirkt, die Ehe zu retten, setzt eine Kette neuer Konflikte in Gang. Sören richtet ein Datingprofil ein, doch Maike mischt sich stärker ein, als es für den Neuanfang gut wäre.

Parallel dazu bereiten Maikes Schwester Inka und ihr Partner Nils ihre Hochzeit vor. Inka ist hochschwanger, während Nils zwischen seiner Verlobten und seiner dominanten Mutter Renate steht. Die Feier soll nach Renates Vorstellungen groß, repräsentativ und aufwendig werden. Inka selbst hat andere Erwartungen an diesen Tag. Als zusätzlich Lügen und verletzte Loyalitäten sichtbar werden, gerät nicht nur eine Hochzeit in Gefahr.

Anneke Kim Sarnau und Oliver Wnuk führen das Ensemble an

Die Hauptrollen spielen Anneke Kim Sarnau als Maike und Oliver Wnuk als Sören. Zur Besetzung gehören außerdem Nicola Kastner als Inka, Johannes Kienast als Nils, Holger Stockhaus als Dirk, Marlene Morreis als Doris, Victoria Trauttmansdorff als Renate, Omar El-Saeidi als Michael, Kristina Pauls als Pastorin und Blumenhändlerin sowie Katjana Gerz als Jasmin. Damit setzt der Film deutlich auf ein Ensemble, das Beziehungsdynamiken nicht nur über ein zentrales Paar, sondern über mehrere miteinander verbundene Figuren erzählt.

Christine Rogoll inszeniert ein Drehbuch von Robert Löhr

Das Drehbuch stammt von Robert Löhr, Regie führte Christine Rogoll. Für die Kamera war Georg Diemannsberger verantwortlich, den Schnitt übernahm Martin Wunschick, die Musik stammt von Matthias Petsche. Produziert wurde „Rosen und Reis“ von Valentin Holch und Christoph Bicker. Die Dreharbeiten fanden vom 22. Februar bis zum 21. März 2024 in Hamburg statt. Auftraggeber sind ARD Degeto Film und NDR.

Warum Rosen und Reis heute auffällt

Besonders relevant ist die Ausstrahlung, weil „Rosen und Reis“ nicht als klassische romantische Komödie beginnt, sondern mitten in einem Beziehungskonflikt. Der Film arbeitet mit bekannten Elementen des Genres, Hochzeit, Eifersucht, Missverständnisse und Paarstreit, verbindet diese aber mit der Fortsetzung einer bereits eingeführten Figurenkonstellation. Der Primetime Platz im Ersten macht die Komödie zudem zu einem der zentralen fiktionalen TV Angebote des Freitagabends.

Im deutschen Fernsehen bleibt die Beziehungskomödie ein verlässliches Format, weil sie private Konflikte in einem zugänglichen Rahmen erzählt. „Rosen und Reis“ nutzt dafür eine Konstellation, die mehrere Generationen und Beziehungsmuster berührt: eine angeschlagene Ehe, eine überforderte Hochzeitsplanung, Loyalitätskonflikte in Freundschaften und eine Familie, die kurz vor einem großen Fest nicht mehr verbergen kann, was längst brodelt.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu