Der Alte im ZDF: Bescheidener Wohlstand – Mord, Pflege und verborgene Geheimnisse

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
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Im ZDF läuft heute, Freitag, 22.05.2026, um 20:15 Uhr eine neue Folge von „Der Alte“. Die Episode trägt den Titel „Bescheidener Wohlstand“ und führt Hauptkommissar Caspar Bergmann und sein Team in einen Fall, der zunächst rätselhaft und besonders bitter wirkt: Eine schwerkranke 75-Jährige wird auf einem Münchner Spielplatz getötet. Was nach einem brutalen Angriff auf ein wehrloses Opfer aussieht, entwickelt sich zu einem Kriminalfall über Familie, Geldnot, Nachbarschaft und verborgene Beziehungen.

Darum geht es in der heutigen Folge

In „Bescheidener Wohlstand“ wird Barbara Pfeiffer tot auf einem Spielplatz gefunden. Die 75-Jährige war an einem Hirntumor erkrankt und hatte nur noch eine begrenzte Lebenserwartung. Gerade deshalb stellt sich für Caspar Bergmann und Annabell Lorenz die zentrale Frage, wer ein Interesse daran gehabt haben könnte, ihren Tod gewaltsam zu beschleunigen. Am Tatort deutet wenig auf einen Zufall hin: Die Frau wurde zunächst mit einem Stein geschlagen und anschließend erwürgt. In ihrem Haus stoßen die Ermittler auf Spuren, die nicht zu dem zurückgezogenen Bild der alten Dame passen. Halb verbrannte Liebesbriefe, Rosen auf dem Kompost, Bartstoppeln im Bad und ein entsorgter Rasierer lassen vermuten, dass Barbara Pfeiffer ein verborgenes Privatleben führte. Gleichzeitig rückt ihr Sohn Michael Pfeiffer in den Blick der Ermittler, der täglich für seine Mutter sorgte, aber offenbar selbst unter Druck stand.

Ein Mord zwischen Familienpflicht und heimlicher Liebe

Die Folge gewinnt ihre Spannung nicht allein aus der Frage nach dem Täter, sondern aus den sozialen Verflechtungen rund um das Opfer. Michael Pfeiffer erscheint zunächst als pflichtbewusster Sohn, der sich um seine kranke Mutter gekümmert hat. Doch er verfolgt zugleich berufliche Pläne und steht finanziell offenbar nicht sorgenfrei da. Dass er nichts von einer möglichen Liebschaft seiner Mutter wusste, macht die Situation noch komplizierter. Nachbarin Erika Fiebig bringt weitere Bewegung in den Fall, weil sie von einem heftigen Streit mit einem unbekannten Mann berichtet. Dieser Mann könnte Barbaras heimlicher Partner gewesen sein. Auch nächtliche Störungen durch Jugendliche vor dem Haus und Hinweise auf ein mögliches Bauinteresse am Grundstück erweitern den Kreis der Verdächtigen. So entsteht ein klassischer „Der Alte“-Fall, in dem viele kleine Beobachtungen ein größeres Bild ergeben.

Diese Darsteller sind dabei

Thomas Heinze spielt erneut Kriminalhauptkommissar Caspar Bergmann, Stephanie Stumph ist als Annabell Lorenz zu sehen. Zum Ermittlerteam gehören außerdem Yun Huang als Julia Lulu Zhao und Sidonie von Krosigk als Dr. Luisa Geiger. Annika Blendl spielt Eva Reinhardt, Mara-Sophie Schmidt ist als Aurelia Bergmann dabei. In den fallbezogenen Rollen treten Matthias Lier als Michael Pfeiffer, Swintha Gersthofer als Kathrin Pfeiffer, Elmar Gutmann als Wolfgang Funke und Heide Ackermann als Nachbarin Erika Fiebig auf. Weitere Rollen übernehmen Frank Röth als Henning Thalbauer, Joel Akgün als Marco Stojanovic und Karoline Jagodzinski als Maklerin. Damit verbindet die Episode das feste Münchner Ermittlerensemble mit mehreren Gastrollen, die unmittelbar in den Mordfall eingebunden sind.

Warum die Folge heute ins Programm passt

„Bescheidener Wohlstand“ ist im ZDF die Freitagsfolge zur Primetime um 20:15 Uhr und wird als Folge 483 der Reihe geführt. Sie gehört zur aktuellen Staffel mit Thomas Heinze als Caspar Bergmann und bildet nach den vorliegenden Programminformationen die letzte Folge der laufenden Staffel. Für das ZDF passt der Krimi damit in den etablierten Freitagabend-Sendeplatz, auf dem „Der Alte“ seit Jahrzehnten ein verlässliches Publikum erreicht. Interessant ist die Episode auch, weil sie keinen spektakulären Milieuwechsel braucht, sondern aus einem scheinbar kleinen, privaten Umfeld heraus erzählt: Pflege, Erbe, Wohnraum, Einsamkeit und späte Liebe werden zu Motiven, die den Fall nah an alltägliche Konflikte rücken.

Regie, Drehbuch und Produktion der Folge

Inszeniert wurde „Bescheidener Wohlstand“ von Michael Kreindl. Das Drehbuch stammt von Lasse Nolte, die Kamera führte Michael Boxrucker, die Musik kommt von Thomas Osterhoff. Produziert wurde die Folge im Umfeld der etablierten ZDF-Krimireihe, die in München spielt und den Ermittlungen der Mordkommission folgt. Der Fall nutzt typische Stärken des Formats: genaue Befragungen, widersprüchliche Aussagen und Ermittlungsdetails, die erst nach und nach ihre Bedeutung zeigen. Besonders auffällig ist der Gegensatz zwischen dem bescheidenen Leben der getöteten Barbara Pfeiffer und den möglichen wirtschaftlichen Interessen, die um ihr Haus und ihr Umfeld entstehen. Dadurch wird aus dem Mordfall ein Krimi über Besitz, Abhängigkeit und die Frage, wie gut Menschen einander wirklich kennen.

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