
Gabriel Fontaine gehört offiziell weiter zum Kader des EHC Red Bull München für die Saison 2026/27. Der kanadische Stürmer wird in der aktuellen Kaderübersicht der Münchner als einer von zwölf Angreifern mit gültigem Vertrag geführt. Dennoch ist die Personalie in Bewegung geraten. Eishockey News berichtet, dass die Zeichen in der Sommerpause auf Trennung stehen könnten. Eine Rückkehr zu den Eisbären Berlin wird dort als Option genannt. Eine offizielle Bestätigung für einen Wechsel lag zunächst nicht vor.
Red Bull München hatte Fontaine im Mai 2025 von den Eisbären Berlin verpflichtet. Der Club stellte den damals 28 Jahre alten Kanadier als Meisterstürmer vor. In München erhielt der Linksschütze die Rückennummer 97 und eine Ausländerlizenz. Der Verein verwies bei der Verpflichtung auf Fontaines DEL-Saison in Berlin, in der er in Hauptrunde und Playoffs zu den auffälligen Offensivspielern des späteren Meisters gehörte.
Für die kommende Spielzeit ist Fontaine nach Münchner Vereinsangaben weiterhin eingeplant. In der offiziellen Übersicht zu den ersten Personalentscheidungen für 2026/27 wird er im Angriff des EHC Red Bull München geführt. Damit ist zunächst nur bestätigt, dass ein gültiger Vertrag besteht und der Spieler im Kaderstatus des Clubs auftaucht. Ob es tatsächlich zu einer vorzeitigen Trennung kommt, war zunächst nicht offiziell bestätigt.
Sportlich verlief Fontaines erstes Jahr in München weniger auffällig als seine vorherige Saison in Berlin. Nach Angaben der PENNY DEL kam er in der Hauptrunde 2025/26 für den EHC Red Bull München auf 37 Spiele, zehn Tore und elf Vorlagen. In den Playoffs blieb er in einem Einsatz ohne Scorerpunkt.
In Berlin hatte Fontaine zuvor deutlich mehr produziert. In der Hauptrunde 2024/25 erzielte er für die Eisbären in 42 Spielen 19 Tore und 21 Assists. In den Playoffs kamen in 14 Partien drei Treffer und sechs Vorlagen hinzu. Die Eisbären gewannen in dieser Saison die Deutsche Meisterschaft.
Eine mögliche Rückkehr zu den Eisbären Berlin wäre sportlich nachvollziehbar, weil Fontaine dort bereits erfolgreich war und unmittelbar in seiner ersten DEL-Saison eine wichtige Rolle im Angriff einnahm. Bestätigt ist eine solche Rückkehr jedoch nicht. Die Darstellung, dass Berlin eine Option sein könnte, stammt aus dem Bericht von Eishockey News. Offizielle Angaben der beteiligten Clubs zu einem neuen Wechsel lagen zunächst nicht vor.
Für die DEL wäre die Personalie auch deshalb interessant, weil erfahrene Center mit Scoringprofil auf dem europäischen Markt gefragt sind. Fontaine bringt neben DEL-Erfahrung auch Stationen in Nordamerika und Finnland mit. Red Bull München verwies bei seiner Verpflichtung darauf, dass der Stürmer 2016 von den New York Rangers gedraftet wurde, in der AHL spielte und später für Lukko Rauma in Finnland aktiv war.
Red Bull München hatte Ende April 2026 insgesamt 21 Spieler aus dem aktuellen Kader für die neue Saison genannt. Fontaine steht in dieser Liste weiterhin unter den Angreifern. Solange kein offizieller Vereinswechsel bestätigt ist, bleibt die Ausgangslage daher klar: Der Kanadier besitzt in München einen gültigen Kaderstatus, während die Frage nach seiner tatsächlichen Zukunft offen ist.
Für Fontaine selbst geht es nach einer wechselhaften Saison um die nächste sportliche Rolle. Für München stellt sich die Frage, wie der Angriff für 2026/27 endgültig aussehen soll. Für Berlin wäre eine mögliche Rückkehr nur dann konkret, wenn sie von den beteiligten Clubs bestätigt oder durch einen vollzogenen Wechsel belegt wird.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu