Nach Insolvenz: Spirit Airlines stellt Flugbetrieb ein

Mittendrin Flughafen Frankfurt – Terminal 3 Testbetrieb mit Komparsen
Mittendrin Flughafen Frankfurt heute um 21:00 Uhr im HR (Foto: Symbolbild)

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Spirit Airlines hat seinen Flugbetrieb eingestellt und damit eine der bekanntesten Billigfluggesellschaften der USA vom Markt genommen. Das Unternehmen teilte mit, dass ein geordneter Rückzug aus dem Geschäft begonnen habe. Alle Flüge wurden gestoppt. Betroffen sind Reisende in den USA, der Karibik und Lateinamerika sowie rund 17.000 Beschäftigte.

Flugbetrieb endet nach gescheiterter Sanierung

Spirit Airlines befand sich erneut in einem Insolvenzverfahren nach Chapter 11. Ziel war zunächst eine Restrukturierung, mit der die Airline kleiner und finanziell stabiler weitergeführt werden sollte. Nach Unternehmensangaben reichte die verfügbare Liquidität dafür nicht mehr aus. Statt eines Neustarts begann Spirit mit der Abwicklung des Betriebs.

Rund 17.000 Beschäftigte betroffen

Die Betriebseinstellung trifft nach Angaben aus den USA rund 17.000 Beschäftigte. Die US-Regierung kündigte Hilfen für gestrandete Passagiere und Unterstützung für Beschäftigte an. Mehrere Fluggesellschaften boten Sondertarife oder Unterstützung bei Anschlussreisen an.

Flugzeuge und Vermögenswerte werden verwertet

Im Insolvenzverfahren soll Spirit seine Vermögenswerte verwerten. Dazu gehören auch Flugzeuge und weitere betriebliche Werte. Ein Gericht in New York erlaubte den Beginn des Wind-downs. Wie viel aus der Verwertung erlöst wird und welche Gläubiger in welchem Umfang bedient werden können, war zunächst offen.

Ende einer prägenden Billigairline

Spirit galt über Jahre als prägender Anbieter im amerikanischen Ultra-Low-Cost-Segment. Die Airline stand für niedrige Einstiegspreise und Zusatzgebühren für viele Leistungen. Der Zusammenbruch verschiebt den Wettbewerb auf zahlreichen Freizeitstrecken, auf denen Spirit bislang Preisdruck erzeugte.

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