
Münster. Der SC Preußen Münster kann weiter mit Niko Koulis planen. Der Innenverteidiger bleibt dem Verein auch nach dem Abstieg in die 3. Liga erhalten und geht damit in seine fünfte Saison an der Hammer Straße. Für den SCP ist die Entscheidung ein wichtiges Signal in einer Phase, in der der Kader nach dem Rückschlag neu ausgerichtet wird.
Niko Koulis war im Sommer 2022 von Holstein Kiel nach Münster gewechselt. Seitdem gehörte der gebürtige Berliner zu den Spielern, die den sportlichen Weg der vergangenen Jahre direkt miterlebt haben. Dazu zählten der Aufstieg aus der Regionalliga, der weitere Sprung in die 2. Bundesliga, der Klassenerhalt im Profifußball und zuletzt der Abstieg zurück in die 3. Liga.
Insgesamt kommt Koulis bislang auf 107 Pflichtspieleinsätze für Preußen Münster. Besonders in der vergangenen Saison gewann der Innenverteidiger im Saisonendspurt noch einmal an Bedeutung. Unter Trainer Alois Schwartz gehörte er zum Stammpersonal und stand in den letzten sieben Partien jeweils über die volle Spielzeit auf dem Platz.
Für Preußen Münster bleibt mit Koulis ein erfahrener Defensivspieler im Kader, der die Entwicklung des Vereins über mehrere Spielzeiten hinweg begleitet hat. In der Aufstiegssaison zur 2. Bundesliga absolvierte er 36 Spiele, erzielte sechs Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. In der 2. Bundesliga kam der 27-Jährige insgesamt 41-mal zum Einsatz.
Vor seiner Zeit in Münster spielte Koulis in Berlin unter anderem für Hertha Zehlendorf, Tennis Borussia Berlin und Hertha BSC. 2020 wechselte er in den Nachwuchsbereich von Holstein Kiel, wo er in der Regionalliga Nord auf sich aufmerksam machte. Zwei Jahre später folgte der Schritt zu Preußen Münster.
Die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt für Koulis und seine Mannschaft Ende Juni wieder auf dem Trainingsplatz. Nach dem Abstieg steht der SCP vor einem sportlichen Neustart. Dass ein langjähriger Stammspieler diesen Weg mitgeht, dürfte für die Kaderplanung des Vereins eine wichtige Rolle spielen.
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