Engstelle auf der Maximilianstraße: Münster plant neue Radweg-Regel

Auf der Maximilianstraße in Münster soll sich die Situation für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen verbessern.
Foto: PIxabay

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Münster. Auf der Maximilianstraße in Münster soll sich die Situation für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen verbessern. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Coerdestraße und Kanalstraße. Besonders eng ist es zwischen Wermelingstraße und Kanalstraße, weil Radweg und Gehweg schmal sind. Abgestellte Fahrräder und Mülltonnen verkleinern den verfügbaren Platz zusätzlich.

Radfahrer sollen auf die Fahrbahn ausweichen können

Die Stadt Münster plant, auf einem Teil der Maximilianstraße die Radwegebenutzungspflicht aufzuheben. Radfahrer dürften dann die Fahrbahn nutzen. Dadurch soll der Gehweg leichter mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen passierbar werden.

Die Stadt hat die grundsätzlichen Pläne bestätigt. Die internen Abstimmungen sollen voraussichtlich Ende Juli 2026 abgeschlossen sein. Erst danach will die Verwaltung weitere Einzelheiten nennen.

Viele Details sind noch offen

Noch ist unklar, wann die Änderung umgesetzt wird und welcher genaue Abschnitt betroffen ist. Auch mögliche neue Schilder oder Markierungen sind bislang nicht bekannt. Offen bleibt zudem, ob der bisherige Radweg künftig zum Gehweg gehört oder lediglich nicht mehr verpflichtend genutzt werden muss.

Eine konkrete Lösung für abgestellte Fahrräder und Mülltonnen gibt es bisher ebenfalls nicht. Zusätzliche Fahrradbügel könnten den Gehweg entlasten, sind für diesen Standort aber noch nicht angekündigt.

Kanalstraße wurde bereits neu geordnet

In der angrenzenden Kanalstraße hat die Stadt Anfang Juli 2026 bereits das schräge Parken auf Teilen des Gehwegs abgeschafft. Autos dürfen dort nur noch längs in markierten Parkbuchten stehen. Damit sollen Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit verbessert werden.

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