
Münster. Die neue Woche bringt Münster zunächst kein stabiles Sommerwetter. Ab Montag, 8. Juni, bleibt das Wetter in Münster wechselhaft, zeitweise nass und für die Jahreszeit eher kühl.
Grundlage ist die aktuelle Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes. Demnach setzt sich in der ersten Wochenhälfte zunächst kühles Schauerwetter durch. Besonders im Nordwesten, und damit auch in der Region Münster, können wiederholt Wolken, Regen und einzelne Schauer auftreten. Obwohl der Juni meteorologisch bereits zum Sommer zählt, bleiben die Temperaturen zeitweise deutlich unter dem, was viele nach den ersten warmen Tagen erwarten.
Zum Wochenbeginn zeigt sich das Wetter in Münster zunächst noch vergleichsweise mild. Für Montag deutet die amtliche Vorhersage im Westen Deutschlands auf Werte um die niedrigen 20 Grad hin. Gleichzeitig bleibt der Himmel aber nicht stabil freundlich. Wolken ziehen durch, und im Tagesverlauf kann es zeitweise regnen. Wer am Montag draußen unterwegs ist, sollte deshalb nicht allein auf kurze sonnige Abschnitte setzen.
Ab Dienstag wird der Unterschied zum klassischen Sommerwetter noch deutlicher. Der Deutsche Wetterdienst erwartet dann verbreitet wechselnde Bewölkung, Schauer und gebietsweise schauerartigen Regen. Gerade in der Nordwesthälfte sind auch einzelne Gewitter möglich. Für Münster bedeutet das voraussichtlich einen unbeständigen Tag mit eher gedämpften Temperaturen. Statt sommerlicher Wärme stehen eher Werte um 18 Grad im Raum.
Auch Mittwoch bleibt nach der amtlichen DWD-Einschätzung kühl. Wiederholt können Schauer auftreten, zudem sind kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Die Höchstwerte liegen deutschlandweit vielfach zwischen 15 und 20 Grad. Für Münster ist deshalb ebenfalls mit einem eher frischen Eindruck zu rechnen. Dazu kommt zeitweise böiger Wind aus westlichen Richtungen, wodurch sich die Temperaturen noch etwas kühler anfühlen können.
Der kühle Eindruck hat vor allem mit der aktuellen Wetterlage zu tun. Der Deutsche Wetterdienst beschreibt für die kommenden Tage eine Phase mit Schauern, Wolken und Wind aus westlichen bis südwestlichen Richtungen. Dadurch gelangt kühlere Meeresluft nach Deutschland. Weil gleichzeitig viele Wolken unterwegs sind, kann sich die Luft tagsüber nicht so stark erwärmen wie bei sonnigem Hochdruckwetter.
Für Münster ist diese Lage besonders spürbar, weil die Stadt im Nordwesten liegt. Diese Region wird bei westlichen Wetterlagen oft früher und häufiger von Schauern erreicht. Während der Süden Deutschlands ab Donnerstag eher Chancen auf etwas wärmere Luft bekommt, bleibt der Norden laut DWD zunächst unbeständiger. Münster liegt damit eher auf der kühleren und nasseren Seite der Wetterentwicklung.
Ungewöhnlich ist eine solche Phase Anfang Juni aber nicht. In der ersten Monatshälfte kommt es in Mitteleuropa häufiger zu einem Rückgang der Temperaturen. Umgangssprachlich wird diese Wetterphase oft als Schafskälte bezeichnet. Dabei strömt kühlere Luft heran, während der Sommer eigentlich schon begonnen hat. Der Begriff erklärt jedoch nicht jedes einzelne Wetterereignis, sondern beschreibt ein wiederkehrendes Muster, das in diesem Jahr gut zum aktuellen Eindruck passt.
Nach dem kühlen Dienstag und Mittwoch deutet sich am Donnerstag zunächst eine leichte Beruhigung an. Der Deutsche Wetterdienst erwartet dann einen Wechsel aus Sonne und Quellwolken. Die Schauerneigung ist geringer, vielerorts bleibt es trocken. Für Münster könnte das der freundlichste Abschnitt der Woche werden, auch wenn von stabilem Hochsommer weiterhin keine Rede ist.
Am Freitag und Samstag bleibt der Norden Deutschlands nach der DWD-Vorhersage jedoch wieder anfälliger für Regengebiete. In der Nordhälfte soll es überwiegend stark bewölkt und unbeständig weitergehen. Dabei ziehen wiederholt Niederschläge durch. Die Temperaturen bewegen sich eher im mäßig warmen Bereich. Für Münster bedeutet das voraussichtlich: kurze trockenere Phasen sind möglich, doch der Regenschirm bleibt sinnvoll.
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