Borchert ermittelt im Kunstmilieu: Dieser Zürich-Krimi läuft heute im Ersten

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
Tech Daily

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Am Samstagabend zeigt Das Erste um 20:15 Uhr den Fernsehfilm „Der Zürich-Krimi: Borchert und das Geheimnis des Mandanten“. Es handelt sich um die 15. Folge der ARD-Krimireihe mit Christian Kohlund als Thomas Borchert. Die Episode stammt aus dem Jahr 2022 und ist keine Erstausstrahlung. Die deutsche TV-Premiere lief am 15. September 2022 im Ersten, bereits zuvor war der Film in der ARD Mediathek verfügbar. Für Zuschauer bedeutet das: Der Film ist ein Wiedersehen mit einem abgeschlossenen Fall aus der Reihe, nicht der Auftakt einer neuen Staffel.

Der Zürich-Krimi heute: Folge 15 läuft zur Primetime

„Borchert und das Geheimnis des Mandanten“ steht am 13. Juni 2026 im Samstagabendprogramm des Ersten. Die Ausstrahlung ist für 20:15 Uhr angesetzt, die Laufzeit liegt bei rund 90 Minuten. In der Episodenreihenfolge ist der Film der 15. Fall der Reihe „Der Zürich-Krimi“. Im Mittelpunkt steht erneut der frühere Wirtschaftsanwalt Thomas Borchert, der in Zürich als unkonventioneller Ermittler auftritt. Die Reihe verbindet klassische Krimihandlung mit juristischen Konflikten, weil Borchert Fälle nicht nur kriminalistisch, sondern auch aus der Perspektive von Recht, Schuld und Verantwortung betrachtet.

Worum geht es in Borchert und das Geheimnis des Mandanten?

Der Fall beginnt im Umfeld der Zürcher Kunstszene. Bei einer Vernissage wird die Porträtfotografin Corinna Riemer bekannt, doch vor der Galerie findet Borchert eine Leiche. Der Veranstalter und Kunstmäzen Jürg Altweger wurde im Hof seiner eigenen Galerie erschossen. Schnell gerät der Caterer Giovanni Lazzari unter Verdacht. Er hatte Streit mit dem Opfer, trägt Schmauchspuren an der Hand und muss den illegalen Besitz einer Pistole einräumen.

Cristina Lazzari bittet Borchert und Dominique Kuster, die Verteidigung ihres Mannes zu übernehmen. Borchert zweifelt jedoch zunehmend an der Darstellung seines Mandanten. Er hält es für möglich, dass Giovanni Lazzari nicht der Schütze war, aber dennoch mehr über die Tat weiß, als er zugibt. Die Ermittlungen führen zu privaten Verstrickungen im Umfeld des Opfers. Auch Altwegers jüngere Frau Sandra und sein Neffe Stephan geraten in den Blick, weil beide ein Verhältnis miteinander haben.

Christian Kohlund und Ina Paule Klink führen die Besetzung an

Die Hauptrolle spielt Christian Kohlund als Thomas Borchert. An seiner Seite ist Ina Paule Klink als Rechtsanwältin Dominique Kuster zu sehen. Pierre Kiwitt gehört als Marco Furrer ebenfalls zum festen Ensemble. Wichtig ist dabei: In offiziellen Angaben zur Folge wird Dominique Kuster von Ina Paule Klink gespielt, nicht von Inka Friedrich.

Zu den zentralen Gastrollen dieser Episode gehören Julia Richter als Corinna Riemer, Michele Cuciuffo als Giovanni Lazzari und Clelia Sarto als Cristina Lazzari. Moritz von Treuenfels spielt Stephan Altweger, Birthe Wolter ist als Sandra Altweger zu sehen. Weitere Rollen übernehmen unter anderem Liliom Lewald, Yves Wüthrich, Susi Banzhaf, Robert Hunger-Bühler, Steffen Münster, Kathleen Gallego Zapata, Michael Stobbe, Thomas Schendel, Anna Levá und Senita Huskić.

Zürich-Bezug und Drehorte

Der Film ist deutlich im Zürcher Milieu verankert. Die Handlung führt in die Kunstszene der Stadt, unter anderem in das Umfeld einer Galerie, einer Vernissage und wohlhabender privater Netzwerke. Genau daraus entsteht der zentrale Konflikt des Falls: Borchert bewegt sich zwischen Mandanteninteresse, Wahrheitssuche und persönlicher Nähe zu Corinna Riemer.

Gedreht wurde die Reihe nicht ausschließlich in Zürich. Für „Borchert und das Geheimnis des Mandanten“ werden Zürich und Prag als Drehorte genannt. Damit folgt der Film der Produktionsweise mehrerer ARD-Reihen, bei denen reale Schauplätze und ergänzende Drehorte kombiniert werden. Für die Wahrnehmung der Reihe bleibt Zürich dennoch der entscheidende erzählerische Raum.

Was Zuschauer vor der Ausstrahlung wissen sollten

„Borchert und das Geheimnis des Mandanten“ ist kein neuer Fall aus dem Jahr 2026, sondern eine Wiederholung der 15. Folge. Wer die Reihe nicht regelmäßig verfolgt, kann den Film dennoch ohne größere Vorkenntnisse sehen. Der Fall ist in sich abgeschlossen. Hilfreich ist nur die Grundkonstellation: Thomas Borchert ist ein ehemaliger Wirtschaftsanwalt, der in Zürich Fälle auf seine eigene Weise untersucht. Dominique Kuster ist dabei seine wichtigste juristische Partnerin.

Der Reiz der Episode liegt weniger in Action als in der Frage, wie verlässlich ein Mandant ist, der auf Borcherts Hilfe angewiesen ist, aber selbst nicht offenlegt, was er weiß. Damit passt der Film in die Grundlinie des „Zürich-Krimis“: Der Fall wird nicht allein durch Polizeiarbeit gelöst, sondern durch Misstrauen, genaue Beobachtung und das Aufdecken verdeckter Beziehungen.

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