Schalke holt Torwart-Talent Max Weiland

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Der FC Schalke 04 arbeitet weiter am Umbau seines Torwartteams. Nach mehreren übereinstimmenden Berichten soll der Revierklub den 19 Jahre alten Max Weiland vom österreichischen Regionalligisten VfB Hohenems verpflichten. Eine offizielle Bestätigung der Königsblauen lag am Montagvormittag, 15. Juni 2026, zunächst nicht vor.

Der Transfer passt dennoch klar in die aktuelle Linie des Bundesliga-Aufsteigers. Loris Karius bleibt als Nummer eins gesetzt, Kevin Müller soll nach seiner Leihe offenbar weiter als erfahrener Herausforderer und Vertreter eingeplant werden. Weiland wäre dagegen zunächst kein direkter Angriff auf Karius, sondern eine Investition in die Zukunft.

Wer der neue Schalke-Torwart sein soll

Bei dem neuen Torwart handelt es sich laut Sky Sport Austria um Max Weiland. Der Keeper kommt aus Vorarlberg, ist 1,98 Meter groß und spielte zuletzt für den VfB Hohenems in der österreichischen Regionalliga West. Der 19-Jährige soll den Wechsel selbst über Instagram bestätigt haben. Schalke hat den Transfer bislang aber noch nicht offiziell kommuniziert.

Weiland besitzt nach den öffentlich einsehbaren Profildaten die österreichische und die deutsche Staatsbürgerschaft. Das macht ihn für Schalke auch perspektivisch interessant, weil er nicht als kurzfristiger Notkauf wirkt, sondern als Entwicklungsprojekt. In Gelsenkirchen soll er zunächst für die zweite Mannschaft eingeplant sein. Die U23 spielt in der Regionalliga West und bietet jungen Torhütern dort regelmäßige Wettkampfpraxis.

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Vertrag, Ablöse und Marktwert

Nach Informationen von Sky soll Weiland bei Schalke einen langfristigen Vertrag unterschrieben haben. Eine genaue Laufzeit wurde bislang nicht öffentlich genannt. Auch zur Ablöse gibt es keine belastbare Angabe. Da Weiland aus der österreichischen Regionalliga kommt und sein bisheriger Verein nicht zum Profifußball-Spitzenbereich zählt, dürfte es sich wirtschaftlich nicht um einen großen Transfer handeln. Belegt ist das aber nicht.

Ein klar ausgewiesener Marktwert ist öffentlich ebenfalls nicht verlässlich dokumentiert. Transfermarkt führt Weiland als Spieler des VfB Hohenems, nennt aber keinen marktüblich belastbaren Wert, der für eine Einordnung herangezogen werden könnte. Für Schalke steht bei diesem Transfer deshalb weniger der aktuelle Marktpreis im Vordergrund, sondern die Entwicklungschance. Die Verantwortlichen sichern sich einen großgewachsenen Torwart, der in Ruhe aufgebaut werden kann.

Karriere bisher und Stärken

Weiland wurde am 9. Dezember 2006 geboren und ist Torwart. Seine Jugendstationen werden unter anderem mit FC Höchst und FC Hard angegeben. Danach wechselte er zum VfB Hohenems. In der Saison 2025/26 kam er dort laut den vorliegenden Berichten in der Regionalliga West auf mehrere Einsätze sowie auf einen Auftritt im ÖFB-Cup.

Sein auffälligstes Merkmal ist seine Körpergröße. Mit 1,98 Metern bringt Weiland klassische Voraussetzungen für einen modernen Strafraumtorwart mit. Berichte aus Österreich beschreiben ihn als begehrtes Talent, an dem auch mehrere Klubs aus der österreichischen Bundesliga interessiert gewesen sein sollen. Eine seriöse sportliche Einordnung muss aber vorsichtig bleiben. Weiland kommt nicht aus einer großen Profiliga, sondern aus dem österreichischen Unterhaus. Bei Schalke wird es deshalb vor allem darum gehen, ihn technisch, körperlich und taktisch an ein höheres Niveau heranzuführen.

Was das für Karius und das Schalker Torwart-Trio bedeutet

An der Spitze der Schalker Torwarthierarchie ändert Weiland zunächst nichts. Loris Karius hat seinen Vertrag bei Schalke bis zum 30. Juni 2028 verlängert. Der 32-Jährige war in der Aufstiegssaison ein zentraler Rückhalt und geht nach Lage der Dinge als klare Nummer eins in die Bundesliga-Saison.

Dahinter bleibt Kevin Müller die wichtige Personalie. Schalke hatte den erfahrenen Keeper im Januar vom 1. FC Heidenheim ausgeliehen, nachdem Justin Heekeren zum RSC Anderlecht gewechselt war. Müller bringt viel Erfahrung mit und soll laut Berichten weiter eine Rolle als Nummer zwei spielen. Eine feste Verpflichtung wäre daher logisch, ist aber erst dann endgültig, wenn sie offiziell bestätigt wird.

Für die jungen Torhüter im Schalker Umfeld erhöht Weiland den Konkurrenzdruck. Johannes Siebeking und Luca Podlech gelten als Talente, die Spielpraxis brauchen. Nach den bisherigen Berichten könnte einer der beiden verliehen werden, während der andere weiter in der U23 zum Einsatz kommt. Weiland würde in diese Struktur hineinrücken und zunächst nicht als Soforthilfe für die Profis, sondern als zusätzlicher Entwicklungsbaustein eingeplant.

Schalke setzt damit auf eine klare Staffelung: Karius steht für Stabilität, Müller für Erfahrung, Weiland für Perspektive. Eine Stellungnahme von Sportvorstand Frank Baumann oder Trainer Miron Muslic speziell zum Weiland-Transfer liegt bislang nicht vor. Genau deshalb bleibt die wichtigste Einschränkung: Der Name ist belegbar, die offizielle Schalke-Verkündung steht aber noch aus.

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