Schimanskis Ruhrort: Wie Duisburgs Hafenstadtteil sein altes Image abschüttelt

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
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Duisburg. Der WDR blickt heute Abend auf einen Stadtteil, der im Fernsehen längst zur Legende wurde und sich doch nicht auf diese Rolle reduzieren lassen will. „Schimanskis Ruhrort: Duisburgs schönste Insel“ erzählt von Ruhrort, vom Hafen, vom Mythos Horst Schimanski und von Menschen, die ihr Viertel heute neu prägen. Die Dokumentation läuft am Freitag, 26. Juni 2026, von 20.45 bis 21.30 Uhr im WDR Fernsehen. WDR

WDR korrigiert den Abend: Die Doku beginnt um 20.45 Uhr

In den aktuellen Programmdaten des WDR ist die Ausstrahlung für 20.45 Uhr angesetzt. Zuvor läuft von 20.15 bis 20.45 Uhr eine Ausgabe von „WDR extra“. Damit verschiebt sich die Ruhrort Dokumentation gegenüber der vermuteten Startzeit um eine halbe Stunde nach hinten. Gezeigt wird sie im WDR Fernsehen, die Dauer beträgt 45 Minuten. Eine Wiederholung ist laut WDR für Sonntag um 11.15 Uhr vorgesehen. Die Sendung wird mit Untertiteln und Audiodeskription angekündigt. WDR +1

Darum geht es in „Schimanskis Ruhrort“

Im Mittelpunkt steht Duisburg Ruhrort, der Hafenstadtteil am Rhein und an der Ruhr. Der Film beschreibt den Ort als Quartier im Wandel: Früher wurde Ruhrort stark mit Arbeit, Hafenmilieu und Ruhrgebietstristesse verbunden, heute zeigt der WDR ein Viertel mit Grün, Wohnqualität und Zukunftsplänen. Die Autoren Clemens Gersch und Christian Dassel erzählen Ruhrort nicht nur über seine Vergangenheit, sondern über Menschen, die dort leben, arbeiten und den Stadtteil verändern wollen. WDR +1

Warum Schimanski bis heute zu Ruhrort gehört

Die Verbindung zwischen Ruhrort und Horst Schimanski ist der Ausgangspunkt der Dokumentation. Der von Götz George gespielte Tatortkommissar prägte ab den 1980er Jahren das Bild des Duisburger Hafenstadtteils. Die ARD Mediathek nennt Götz George ausdrücklich als Darsteller des Tatort Ermittlers Schimanski; der erste Schimanski Fall „Duisburg Ruhrort“ aus dem Jahr 1981 spielte im Duisburger Hafen. ARD Mediathek +1

Der WDR beschreibt Schimanskis rauen Charme als Teil des kollektiven Ruhrort Bildes. Die Dokumentation setzt diesem Mythos aber die Gegenwart entgegen. Ruhrort will im Film nicht nur Kulisse eines Fernsehkommissars sein, sondern ein lebendiges Quartier in besonderer Lage an Rhein und Ruhr. Genau aus dieser Spannung entsteht der Reiz der Sendung. WDR

Diese Menschen kommen in der Dokumentation vor

Konkret nennt der WDR mehrere Protagonisten. Peter Jaques wird als Stadtteilchronist beschrieben. Er fotografiert in Ruhrort, erzählt Geschichten aus dem Viertel und hat die Facebook Seite „Quartier Ruhrort“ ins Leben gerufen. Der Film begleitet außerdem Jenny Breitkopf, die die frühere Kneipe „Zum Anker“ übernommen hat. Das Lokal war auch mit der Schimanski Erinnerung verbunden, heißt heute „Ankerbar“ und setzt laut WDR inzwischen auf italienische Küche statt auf Currywurst und Pommes. WDR

Ein weiterer Schwerpunkt ist Astrid Szibat. Sie lebt seit 16 Jahren am Neumarkt in Ruhrort und arbeitet als Hutmacherin. Ihr Handwerk habe sie in New York gelernt, ihren Laden und ihre Werkstatt betreibt sie heute mitten im Duisburger Viertel. Auch Hans Fennen vom Bürgerverein sowie Stadtteil Guide Dagmar Dahmen werden in den offiziellen Angaben genannt. Dahmen bietet Schimanski Touren durch Ruhrort an und kennt laut WDR die Spielorte der 29 Tatort Folgen. WDR +1

Hafen, Kneipen, Neumarkt: Der Stadtteil als Hauptfigur

Die Dokumentation macht Ruhrort selbst zur Hauptfigur. Der WDR erinnert daran, dass der Stadtteil früher mehr als 100 Kneipen auf engem Raum hatte und zeitweise mit St. Pauli verglichen wurde. Gleichzeitig zeigt der Film heutige Orte und Initiativen, darunter den Neumarkt, lokale Geschäfte und den Verschönerungsverein, der Hochbeete bemalt und bepflanzt. So entsteht ein Bild zwischen Hafengeschichte, Nachbarschaft und Stadtentwicklung. WDR

Auch die Stadt Duisburg beschreibt Ruhrort als maritimes Herz der Stadt. Seine Geschichte beginnt demnach im 14. Jahrhundert als kleine Zollstelle auf einer Flussinsel; später entwickelte sich der Ort zum internationalen Knotenpunkt für Hafen, Schifffahrt und Logistik. Diese offizielle Einordnung erklärt, warum der WDR im Titel von „Duisburgs schönster Insel“ spricht. Stadtportal Duisburg

Mediathek, Wiederholung und Einordnung

„Schimanskis Ruhrort: Duisburgs schönste Insel“ läuft im WDR Fernsehen und ist in der ARD Mediathek unter der Reihe „Heimatflimmern“ gelistet. Dort ist das Video mit Untertiteln und Audiodeskription verfügbar. Die ARD Mediathek gibt eine Abrufbarkeit bis zum 26. Juli 2026 um 00.00 Uhr an. Im WDR Programm ist außerdem eine Wiederholung am Sonntag um 11.15 Uhr vermerkt. ARD Mediathek +1

Sendetermin im Überblick

Sendung: Schimanskis Ruhrort: Duisburgs schönste Insel Sender: WDR Fernsehen Datum: Freitag, 26. Juni 2026 Sendezeit: 20.45 bis 21.30 Uhr Länge: 45 Minuten Reihe: Heimatflimmern Autoren: Clemens Gersch und Christian Dassel Mediathek: ARD Mediathek, verfügbar bis 26. Juli 2026 Wiederholung: Sonntag um 11.15 Uhr im WDR Fernsehen

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