
Tanklastzug A8 Aichelberg: Ein brennender Tanklastzug hat am Freitagvormittag auf der A8 bei Aichelberg für einen Großeinsatz und massive Verkehrsbehinderungen gesorgt. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ulm war der Lkw kurz nach 9 Uhr in Richtung Stuttgart unterwegs, als wohl ein Vorderreifen Feuer fing. Der 39-jährige Fahrer konnte anhalten und sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Der Schaden an Fahrzeug und Fahrbahn wird laut Polizei auf rund 450.000 Euro geschätzt.
Der Tanklastzug war nach Angaben der Polizei Ulm mit Rapsöl beladen und fuhr auf der A8 in Richtung Stuttgart. Beim Aichelberg geriet nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich ein Vorderreifen in Brand. Der Fahrer reagierte, hielt den Lkw an und verließ das Fahrzeug, bevor sich die Flammen weiter ausbreiteten.
Kurz darauf stand der Tanklastzug im Vollbrand. Die Polizei spricht in ihrer Mitteilung von einem brennenden Fahrzeug, das eine komplette Sperrung der Autobahn in beide Richtungen erforderlich machte. Eine abschließende Brandursache steht noch nicht fest. Die Ermittlungen laufen.
Bei dem Fahrer handelt es sich laut Polizei um einen 39-jährigen Mann. Weitere persönliche Angaben, etwa zum Wohnort, wurden in der Mitteilung nicht genannt. Der Mann blieb unverletzt. Hinweise auf weitere verletzte Personen liegen nach derzeitigem Stand nicht vor.
Festnahmen wurden im Zusammenhang mit dem Brand nicht gemeldet. Auch ein strafrechtlicher Vorwurf gegen den Fahrer ergibt sich aus der Polizeimitteilung bislang nicht. Die Polizei prüft nun, wie es zu dem Feuer kommen konnte. Dabei dürfte insbesondere die Frage im Mittelpunkt stehen, warum der Reifen in Brand geriet.
Die Feuerwehr hatte den Brand nach Angaben der Polizei nach etwa einer Stunde gelöscht. Regionale Berichte nennen einen umfangreichen Feuerwehreinsatz mit 96 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen. Demnach waren mehrere Feuerwehren aus dem Kreis Göppingen sowie aus dem benachbarten Landkreis Esslingen beteiligt.
Zusätzlich soll die Werkfeuerwehr Zeller + Gmelin vorsorglich alarmiert worden sein, weil zunächst nicht abschließend klar war, welche Ladung sich im Tank befand. Ein Spezialeinsatzkommando war nach den vorliegenden Informationen nicht beteiligt. Angaben zur genauen Zahl eingesetzter Polizeikräfte machte die Polizei Ulm in ihrer Mitteilung nicht.
Wegen des brennenden Tanklastzugs wurde die A8 in beide Richtungen komplett gesperrt. Die Autobahnmeisterei richtete Umleitungen ein. Laut Polizei konnte die Fahrbahn in Richtung München ab etwa 10.15 Uhr wieder freigegeben werden. In Richtung Stuttgart war gegen 10.30 Uhr zunächst wieder der linke Fahrstreifen befahrbar.
Die Folgen für den Verkehr waren erheblich. Durch die Sperrungen und die Löscharbeiten bildeten sich in beide Richtungen kilometerlange Staus. Regionale Berichte nennen zeitweise Rückstaus von bis zu 15 Kilometern. Kurz vor 15 Uhr konnte laut Polizei auch der mittlere Fahrstreifen in Richtung Stuttgart wieder freigegeben werden. Der rechte Fahrstreifen blieb zunächst weiter gesperrt.
Neben dem brennenden Lkw mussten die Einsatzkräfte nach regionalen Berichten auch einen Böschungsbrand bekämpfen. Die Arbeiten fanden bei hochsommerlichen Temperaturen statt. Besonders für Feuerwehrleute unter Atemschutz bedeutete das eine erhebliche körperliche Belastung.
Für wartende Autofahrer im Stau hatte der Einsatz ebenfalls Folgen. Nach regionalen Angaben versorgten Einsatzkräfte Verkehrsteilnehmer mit Trinkwasser. Für direkte Anwohner ergaben sich aus der Polizeimeldung keine besonderen Maßnahmen. Betroffen waren vor allem der Fernverkehr, Pendler und alle Verkehrsteilnehmer auf dem stark belasteten A8-Abschnitt am Aichelberg.
Der Sachschaden an Fahrbahn und Fahrzeug liegt nach Schätzung der Polizei bei insgesamt rund 450.000 Euro. Gegen 12.30 Uhr begannen die Bergungsarbeiten des ausgebrannten Lkw durch einen Abschleppdienst. Wie lange die Arbeiten nach vollständiger Freigabe des rechten Fahrstreifens dauerten, geht aus der Polizeimeldung nicht hervor.
Offen bleibt vor allem die genaue Ursache des Brandes. Die Polizei geht bislang davon aus, dass ein Vorderreifen in Brand geriet. Ob ein technischer Defekt, Materialverschleiß oder ein anderer Auslöser dahinterstand, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Wörtliche Zitate enthält die Pressemitteilung der Polizei Ulm nicht.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu