Verlässt Peter Gulácsi RB Leipzig für den FC Villarreal?

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Peter Gulácsi könnte RB Leipzig in diesem Sommer verlassen. Der langjährige Torhüter werde mit einem Wechsel zum spanischen Erstligisten FC Villarreal in Verbindung gebracht. Nach aktuellen Medienberichten sollen die Verhandlungen bereits fortgeschritten sein. Eine Einigung zwischen allen Beteiligten sei jedoch noch nicht offiziell bestätigt worden. Auch eine Vollzugsmeldung der beiden Vereine liege bislang nicht vor.

Villarreal soll mit Gulácsi weitgehend einig sein

Nach einem aktuellen Bericht von ntv, der sich auf den Transferexperten Fabrizio Romano und Informationen von Sky beruft, soll Villarreal intensiv an einer Verpflichtung Gulácsis arbeiten. Der spanische Club stehe demnach mit dem Torhüter kurz vor einer persönlichen Einigung. Parallel würden Villarreal und RB Leipzig über die finanziellen Bedingungen eines möglichen Transfers sprechen.

Dass sich die Vereine bereits über eine konkrete Ablösesumme verständigt hätten, gehe aus dem Bericht allerdings nicht hervor. Ebenso sei noch unklar, ob weitere Bedingungen erfüllt werden müssten. Ein Medizincheck, eine Vertragsunterzeichnung oder die Freigabe durch RB Leipzig seien bislang nicht offiziell vermeldet worden.

Der mögliche Wechsel wäre deshalb weiterhin als fortgeschrittenes Transfergerücht einzuordnen. Die Berichte würden zwar auf konkrete Gespräche hindeuten, aus ihnen ließe sich aber noch kein abgeschlossener Transfer ableiten.

Vertrag bei RB Leipzig würde bis 2027 laufen

Gulácsi wäre 36 Jahre alt und stünde seit 2015 bei RB Leipzig unter Vertrag. Erst im Februar 2026 hätte er sein Arbeitspapier bei den Sachsen noch einmal verlängert. Der neue Vertrag würde bis zum 30. Juni 2027 laufen. Damit müsste sich Villarreal grundsätzlich mit RB Leipzig über einen vorzeitigen Wechsel verständigen.

Die noch bestehende Vertragslaufzeit würde erklären, weshalb beide Vereine nach den aktuellen Berichten über eine Ablöse sprechen sollen. Eine konkrete Summe sei bislang jedoch nicht belastbar genannt worden. Spekulationen über mögliche Forderungen oder bereits abgegebene Angebote ließen sich daher nicht seriös bestätigen.

Gulácsi würde zu den prägendsten Spielern der Leipziger Vereinsgeschichte gehören. Der ungarische Torhüter hätte den Weg des Clubs von der 2. Bundesliga bis in die Champions League begleitet und über viele Jahre als Stammkeeper eine zentrale Rolle gespielt.

Vandevoordt soll zur neuen Nummer eins werden

Die sportliche Situation im Leipziger Tor könnte einen Wechsel begünstigen. Gulácsi wäre in den vergangenen Jahren überwiegend die Nummer eins gewesen. Für die kommende Saison soll jedoch der Belgier Maarten Vandevoordt als neuer Stammtorhüter vorgesehen sein. Gulácsi wäre nach den aktuellen Planungen demnach nur noch als Ersatzkeeper eingeplant.

Dieser Rollenwechsel hätte sich bereits bei den Vertragsverlängerungen im Februar angedeutet. Damals hätte RB Leipzig Gulácsi zwar bis 2027 gebunden, zugleich aber auch den Vertrag mit Vandevoordt bis 2030 verlängert. Die sportliche Führung hätte erklärt, dass dem jüngeren Torhüter langfristig die Zukunft gehören solle. Ein Aufstieg zur Nummer eins im Sommer wäre bereits zu diesem Zeitpunkt als möglich dargestellt worden.

Für Gulácsi könnte ein Wechsel nach Spanien deshalb die Chance bieten, weiterhin regelmäßig zu spielen. Ob Villarreal ihm tatsächlich die Position als Stammtorhüter anbieten würde, sei bislang allerdings nicht durch eine offizielle Aussage des Clubs belegt.

Wechsel nach Villarreal wäre noch nicht beschlossen

Der aktuelle Stand würde auf weit fortgeschrittene Gespräche hindeuten. Gulácsi und Villarreal sollen sich bei den persönlichen Vertragsbedingungen bereits angenähert haben. Gleichzeitig würden die beiden Clubs offenbar noch über die Ablöse verhandeln. Damit könnte der Transfer konkreter sein als ein loses Interesse, abgeschlossen wäre er aber weiterhin nicht.

Weder RB Leipzig noch der FC Villarreal hätten den möglichen Wechsel offiziell bestätigt. Auch Gulácsi selbst hätte sich bislang nicht öffentlich zu den Berichten geäußert. Angaben zur möglichen Vertragsdauer in Spanien, zur Ablösesumme oder zu Bonuszahlungen würden daher vorerst offenbleiben.

Erst eine offizielle Mitteilung eines der beteiligten Vereine würde Klarheit schaffen. Bis dahin müsste ein Abschied Gulácsis aus Leipzig trotz der offenbar fortgeschrittenen Verhandlungen als noch nicht vollzogener Transfer behandelt werden.

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