Mann in Ibbenbüren verschüttet: Feuerwehr gräbt 67-Jährigen mit Händen aus

Mann in Ibbenbüren verschüttet
Symbolfoto. Foto: Alexas Fotos

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Ein 67 Jahre alter Mann ist bei Bauarbeiten in Ibbenbüren-Laggenbeck vollständig von Erde verschüttet worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten unter großem Zeitdruck mit ihren Händen und mit Schaufeln nach dem Bewusstlosen graben. Nach seiner Befreiung wurde der Mann reanimiert und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Erdreich sackt bei Arbeiten in einem Garten ab

Der schwere Unfall ereignete sich am Montagnachmittag, 27. Juli 2026, in einem Garten im Ibbenbürener Ortsteil Laggenbeck. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr hatte der 67-Jährige dort einen Graben ausgehoben. Während der Arbeiten sackte plötzlich Erdreich nach und begrub den Mann vollständig unter sich.

Die Ibbenbürener Feuerwehr rückte nach Informationen der „Ibbenbürener Volkszeitung“ zu einem Grundstück an der Andersenstraße aus. Warum die Erde nachgab und wie tief der angelegte Graben war, ist bislang nicht öffentlich bekannt.

Entgegen ersten Darstellungen ist bisher nicht abschließend geklärt, ob der Mann tatsächlich in seinem eigenen Garten arbeitete. Nach Angaben des WDR prüft die Polizei unter anderem, ob es sich um private Bauarbeiten oder möglicherweise um einen Arbeitsunfall handelte.

Feuerwehr sucht mit Händen und Schaufeln nach Verschüttetem

Für die Rettung mussten die Einsatzkräfte zunächst die Baugrube sichern. Gleichzeitig begannen Feuerwehrleute, das Erdreich möglichst schnell abzutragen. Weil bei solchen Einsätzen jede Minute zählt und schweres Gerät die verschüttete Person zusätzlich gefährden kann, gruben die Helfer unmittelbar mit ihren Händen und mit Schaufeln.

Feuerwehrsprecher Marko Lammerkitten erklärte gegenüber dem WDR, dass die Baugrube sofort gesichert und anschließend so schnell wie möglich nach dem Verschütteten gegraben worden sei. Den Einsatzkräften gelang es schließlich, den vollständig unter der Erde liegenden 67-Jährigen zu erreichen und aus der Grube zu befreien.

67-Jähriger musste noch am Unfallort reanimiert werden

Der Mann war nach seiner Befreiung verletzt und bewusstlos. Nach Angaben der Feuerwehr musste er noch am Einsatzort reanimiert werden. Anschließend brachte ihn der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Zusätzlich war vorsorglich ein Rettungshubschrauber alarmiert worden. Dieser landete in der Nähe des Einsatzortes, wurde für den anschließenden Transport des Patienten jedoch nicht benötigt. Weitere öffentlich bestätigte Angaben zur Art der Verletzungen und zum aktuellen Gesundheitszustand des 67-Jährigen lagen zunächst nicht vor.

Polizei untersucht Hintergründe des Unfalls

Die Polizei hat Ermittlungen zum genauen Ablauf des Unfalls aufgenommen. Dabei soll unter anderem geklärt werden, welche Arbeiten auf dem Grundstück durchgeführt wurden und warum das Erdreich plötzlich nachsackte. Auch die Frage, ob es sich um einen privaten Unfall oder einen Arbeitsunfall handelte, war zunächst offen.

Quellen: WDR Münsterland, Kreispolizeibehörde Steinfurt und die Feuerwehr Ibbenbüren

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