
Bei einem Brand in einem Pflegeheim in Bochum sind am frühen Donnerstagmorgen zwei Bewohnerinnen verletzt worden. Zwei Pflegekräfte mussten ebenfalls medizinisch versorgt werden. Wie die Feuerwehr Bochum mitteilt, hatten Mitarbeiter das Feuer in einem Bewohnerzimmer bereits weitgehend gelöscht und mehrere Menschen rechtzeitig in sichere Bereiche gebracht.
Die Feuerwehr wurde am Donnerstag, 30. Juli 2026, um 4.07 Uhr zu dem Pflegeheim an der Dr.-C.-Otto-Straße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brand in einem Bewohnerzimmer durch das Pflegepersonal bereits größtenteils gelöscht worden.
Die Mitarbeiter hatten zugleich mit der Räumung des betroffenen Bereichs begonnen. Mehrere Bewohnerinnen und Bewohner wurden in sichere Gebäudeteile gebracht. Dadurch konnte sich der Brand im Pflegeheim Bochum nicht auf weitere Zimmer oder andere Bereiche der Einrichtung ausbreiten.
Die beiden Bewohnerinnen des betroffenen Zimmers erlitten Verletzungen. Der Rettungsdienst versorgte sie zunächst vor Ort und brachte sie anschließend zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus.
Auch zwei Pflegekräfte wurden medizinisch untersucht und versorgt. Sie waren bei den Lösch- und Rettungsmaßnahmen mit dem Brandgeschehen in Kontakt gekommen. Nähere Angaben zur Art oder Schwere der Verletzungen machte die Feuerwehr zunächst nicht.
Die Einsatzkräfte untersuchten das Brandzimmer mit einer Wärmebildkamera. Dadurch sollte ausgeschlossen werden, dass sich noch Glutnester im Raum befanden oder das Feuer unbemerkt auf weitere Gebäudeteile übergegriffen hatte.
Anschließend entrauchte die Feuerwehr den betroffenen Bereich mit einem Hochleistungslüfter. Der Einsatz an der Dr.-C.-Otto-Straße endete gegen 5.20 Uhr. Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt.
Warum der Brand in dem Bewohnerzimmer ausbrach, ist bislang nicht bekannt. Auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch keine Angaben vor. Die weiteren Ermittlungen wurden an die zuständigen Behörden übergeben.
Die Feuerwehr hob hervor, dass das schnelle Eingreifen der Pflegekräfte eine weitere Ausbreitung verhindert habe. Gerade in Pflegeeinrichtungen können Evakuierungen besonders schwierig sein, weil ein Teil der Bewohner nur eingeschränkt mobil ist.
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